Ludwigshafen

Notwende-Melm Siedlerkerwe mit hausgemachten Leberknödeln

Stars des Fests sind grau und rund

Ludwigshafen.Auch wenn sie auf den ersten Blick nicht so hübsch aussehen: Die zumeist grauen Leberknödel sind eine echte Spezialität. Nahezu im gesamten süddeutschen Raum sind die Klopse beliebt und fast auf jeder Speisekarte zu finden. Auch bei der Siedlerkerwe Notwende-Melm sind sie fester Bestandteil dea Angebots und seit vielen Jahren eine Tradition. Am Wochenende fanden sie wieder reißenden Absatz.

Jedes Stadtteilfest hat seinen eigenen Charme und versucht so das Miteinander zu stärken. Sind es bei den einen die Fische, bei anderen das Kultur- und Musikprogramm, so zählen in der Notwende-Melm eben die Leberknödel. Tausende davon haben eifrige Helfer der Siedlergemeinschaft in ehrenamtlichem Engagement produziert.

Großküche angemietet

"Wir haben dazu extra eine Großküche angemietet", erzählte Martin Engel vom Vorstand. Außerdem sei zum Jubiläumsjahr - 80 Jahre gibt es das Fest in der Notwende - eine kulinarische Überraschung vorbereitet worden. "Es gab nur am Sonntag einen Siedlerburger aus einer Leberknödelfrikadelle mit Apfel-Sauerkraut-Karotten-Salat und rotem Zwiebelchutney", verriet Martin Engel.

Auch heute, am Montag, gibt es noch einmal das traditionelle Leberknödelessen ab elf Uhr, zu dem sich Gruppen, Firmen mit ihren Mitarbeitern und Anwohner bereits vorab zur Mittagszeit Plätze reservierten. Vier Tage wird so ausgiebig gefeiert.

Ortsvorsteherin Barbara Baur freute sich auf das Event. "Das ist ein tolles Fest, es freut mich, dass es so gut angenommen wird", sagte sie zur Eröffnung. Baur und Engel hoffen, mit diesem Fest auch Bewohner des Neubaugebiets noch besser integrieren zu können.

Spende an Kitas

Da der Verein die letzten Jahre gut gewirtschaftet hatte, konnte Engel den vier Kitas und der Grundschule insgesamt eine Spende von 2500 Euro überreichen. Geld, das bei den Aktivitäten der letzten Jahre eingenommen wurde, so Engel.

Abgerundet wurden die Tage durch Programmpunkte wie dem Volkslauf in Zusammenarbeit mit dem Pfälzer Waldverein oder dem Volksradfahren in Kooperation mit dem Oggersheimer Radfahrverein. Zur Stärkung danach gab es erstmals auch eine Cocktailbar.

Neben den Sitzplätzen im Festzelt und davor wurde ebenfalls zum ersten Mal im Außenbereich auf der Straße das Sitzplatzangebot erweitert. Musikalisch bereicherte die Jens Huthoff Band am Samstag das Fest. Rund 750 Mitglieder hat der Verein. Die Kinder, speziell mit einem Siedlergemeinschaftsausweis, bekamen Rabatte bei der Verpflegung und bei den Schaustellern. Damit konnten sie Kinderkarussell, Fische angeln und Wurfpfeilbuden ausgiebig nutzen.

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