Ludwigshafen

Wohnen Rathauschefin nimmt Stellung zur Mietpreisbremse

Steinruck sieht Bedarf

Archivartikel

Ludwigshafen.Den Beschluss des Landes Rheinland-Pfalz, in Ludwigshafen eine Mietpreisbremse einzuführen, sieht Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD) als Signal, noch mehr für den sozialen Wohnungsbau zu tun. „Dass Ludwigshafen als Gebiet für eine Mietpreisbremse ausgewiesen wurde, zeigt, dass wir noch mehr bezahlbaren Wohnraum brauchen“, sagt sie. „Wir haben so wenig Leerstand wie nie und mich erreichen täglich verzweifelte Anfragen von Bürgern, die keine für ihren Geldbeutel passende Wohnung finden.“

In den urbanen Ballungsgebieten gebe es Druck auf dem Wohnungsmarkt. „Deshalb greifen die politisch Verantwortlichen ein.“ Das Land habe insbesondere die Wohnraumförderung kontinuierlich verbessert, so Steinruck. Der Stadtrat habe nicht zuletzt aufgrund der angespannten Lage im vergangenen Jahr der Einführung einer passgenauen Sozialquote zugestimmt. „Ich halte dies für ein gutes und zielführendes Instrument, weil es den sozialen Ausgleich fördert. Die nun vom Land beschlossene Mietpreisbremse ist ein weiteres Instrument.“ Über die Folgen will Steinruck nicht spekulieren, sondern die Wirkung evaluieren. „Wo es notwendig wird, muss nachjustiert werden.“ 

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