Ludwigshafen

SPD-Fraktion Scharfenberger gibt Vorsitz 2019 ab

Verzicht auf Wiederwahl

Ludwigshafen.Die SPD-Fraktionsvorsitzende Heike Scharfenberger (Bild oben) kandidiert bei der Kommunalwahl 2019 nicht mehr für den Stadtrat, teilte die Partei gestern mit. „Es gab immer mehr Terminüberschneidungen mit meiner Tätigkeit als Landtagsabgeordnete. Besonders die Arbeit im Europaausschuss in Brüssel als europapolitische Sprecherin nimmt viel Zeit in Anspruch“, begründete die 57-Jährige auf Nachfrage ihren Schritt. Sie will sich auf ihr Landtagsmandat konzentrieren. „Daneben bin ich mit Leib und Seele Ortsvorsteherin in Ruchheim.“ Und für dieses Amt will sie 2019 erneut kandidieren, „um den Kontakt zur Basis zu halten“. Da sie leidenschaftlich Kommunalpolitik für Ludwigshafen mache, habe sie sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, sagte Scharfenberger. Sie ist seit 2004 Mitglied des Stadtrates und Ortsvorsteherin in Ruchheim. Vor zehn Jahren übernahm sie den Fraktionsvorsitz.

Guthier neuer Spitzenkandidat

Als neuen Spitzenkandidaten für die Kommunalwahl nominierten Fraktion und Stadtverbandsausschuss einstimmig den SPD-Vorsitzenden David Guthier (Bild unten), der bis zu seiner Hochzeit vor einer Woche David Schneider hieß und den Nachnamen seiner Frau annahm. Seit 2014 ist der 28-Jährige SPD-Chef in Ludwigshafen und gehört dem Stadtrat an. Guthier schloss Ende Juli das Zweite Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien ab. Seit August ist er als Changemanager und Assistent der Geschäftsführung für „VSZ Rechtsanwälte Schabbeck und Partner mbB“ in Ludwigshafen tätig. „Guthier ist in der Stadt sehr gut vernetzt und bringt trotz seines jungen Alters die nötige Erfahrung in der Stadtratsarbeit mit“, sagt Scharfenberger. ott (BILDer: Blüthner/SPD)