Ludwigshafen

Rheingönheim SPD fordert Änderung bei Deponieausbau

„Wäldchen erhalten“

Ludwigshafen.Die Erweiterung der Bauschuttdeponie am Hohen Weg müsse unter neuen Erkenntnissen zu den ökologischen Auswirkungen geprüft werden, fordert die SPD Rheingönheim. Dabei sollte der Ausbau so gestaltet werden, dass das sogenannte Laubfroschwäldchen erhalten bleibe. Nach Angaben von fünf Umweltverbänden gibt es dort Tier- und Pflanzenarten, die unter Schutz stehen. Zudem sei der bis 100 Jahre alte Baumbestand auch durch eine Anpflanzung auf einer größeren Ausgleichsfläche nicht ausreichend zu ersetzen. Die SPD bedauert, dass die Verbände erst jetzt ihre Bedenken geäußert hätten, und nicht bereits bei der Bürgerbeteiligung 2016.

Die Sozialdemokraten fordern, die „bisher nicht in dieser Detailtiefe bekannten Erkenntnisse in die Planung aufzunehmen und das Gebiet mit nahezu unberührter Natur möglichst zu erhalten“. Dazu sollte die Gesamtaufschuttmenge noch einmal überprüft werden. Ortsbeiratsmitglied Peter Niedhammer schlägt vor, den Deponiekörper so zu erhöhen, dass das 1,7 Hektar große Wäldchen erhalten werden könne.