Ludwigshafen

Rheingönheim Ortsvorsteher geht in zweite Amtszeit / Niedhammer und Zell als Stellvertreter

Wilhelm Wissmann vereidigt

Archivartikel

Ludwigshafen.Kurz und einmütig – so lässt sich die konstituierende Sitzung des neu gewählten Ortsbeirats in Rheingönheim zusammenfassen. Der alte und neue Ortsvorsteher Wilhelm Wissmann (CDU) hoffte schon bei der Begrüßung, dass die Sitzung „flott durchläuft, alleine schon wegen der Temperaturen“. Auf der Tagesordnung standen ohnehin nur die Ernennung des Ortsvorstehers, die Verpflichtung der Ortsbeiratsmitglieder und die Wahl der beiden Stellvertreter. Trotzdem hatten am Mittwochabend rund 15 interessierte Bürger den Weg ins recht stickige Gemeindehaus gefunden.

Und so ging es auch ganz schnell los: Sozialdezernentin Beate Steeg (SPD) überreichte Wissmann in Vertretung von Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD) die Ernennungsurkunde und gratulierte ihm zu seiner Wiederwahl. Der 72-Jährige hatte im ersten Wahlgang mit 50,8 Prozent die Mehrheit der Stimmen erreicht und seine beiden Herausforderer Thomas Schell (FDP) und Matthias Weickert (FWG) hinter sich gelassen. Die Wahlbeteiligung sei mit 56,7 Prozent erfreulich hoch gewesen, so Wissmann, der den Rheingönheimern für das Vertrauen dankte. Schell und Weickert bringen sich für ihre Parteien nun im neu gewählten Ortsbeirat für Rheingönheim ein. Die SPD ist mit drei Sitzen weiterhin die stärkste politische Kraft. Angeführt von dem neuen Fraktionsvorsitzenden Thomas Engeroff besetzen die Stadträtin und ehemalige Ortsvorsteherin Julia Caterina Appel und Peter Niedhammer die weiteren Fraktionsplätze der SPD.

CDU nur noch mit zwei Sitzen

Zwei Sitze – und damit ein Sitz weniger als bisher – entfallen auf die CDU, für die Joachim Zell und Werner Janjic im Gremium sind. Bei der Wahl der Stellvertreter waren sich die Ortsbeiräte fraktionsübergreifend einig: Einstimmig sprachen sie sich für Peter Niedhammer als ersten Stellvertreter aus. Seit nunmehr 17 Jahren ist er im Rheingönheimer Ortsbeirat aktiv und bringt so viel Erfahrung mit. Joachim Zell wurde zum zweiten Stellvertreter gewählt. „So wünsche ich mir die Zusammenarbeit in den nächsten fünf Jahren“, schmunzelte Wissmann.

Mit der Terminierung der nächsten Sitzungen – am 11. September und am 6. November, jeweils um 18.30 Uhr im Gemeindehaus – nahm die Sitzung ein zügiges Ende. Wissmann: „Hammas? Gut.“