Ludwigshafen

Ruchheim Landesbetrieb reagiert auf tödliche Unfälle

Zusätzliche Leitpfosten

Archivartikel

Ludwigshafen.Nach dem zweiten tödlichen Unfall auf der L 525 zwischen Ruchheim und Fußgönheim hatte der Ortsbeirat gefordert, mit baulichen Maßnahmen die Gefahren zu entschärfen. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) habe nach einem Ortstermin Mitte Februar nun zugesagt, zusätzliche Leitpfosten in den Kurven aufzustellen, sagte Beigeordneter Andreas Schwarz (SPD). Mehr Leitplanken habe hingegen der Landesbetrieb abgelehnt, weil auf der Strecke bislang keine außergewöhnliche Unfallhäufigkeit festgestellt worden sei. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 70 wurde bereits vor Längerem eingeführt.

Frau stirbt Anfang Februar

Nach Ansicht des LBM kann entlang der Landstraße kein Radweg angelegt werden, weil dafür kein Platz auf der Brücke über die A 61 sei. Ortsvorsteher Dennis Schmidt (CDU) und seine Vorgängerin Heike Scharfenberger (SPD) waren in der Frage aktiv geworden, Gefahrenstellen zu entschärfen. Anfang Februar war auf dem Streckenabschnitt eine Frau mit ihrem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und in einem Wassergraben gelandet. Die Fahrerin erlag an der Unfallstelle ihren Verletzungen. Daraufhin wurden Maßnahmen gefordert. 

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