Maimarkt

Jubiläen Seit 1968 auf dem Maimarkt vertreten

Drei Betriebe seit 50 Jahren dabei

Archivartikel

Drei Betriebe sind seit einem halben Jahrhundert mit dem Maimarkt verbandelt. Die Eine kennt den Maimarkt schon von Kindesbeinen an, der Andere, seit er sich als Unternehmer selbstständig gemacht hat, und der Dritte ist fast immer „unsichtbar“: Für drei Betriebe bedeutet der Maimarkt die „fünfte Jahreszeit“ – und das seit 50 Jahren.

2005 hat Cornelia Hintenlang den Betrieb von ihrem Vater übernommen, aber auf dem Maimarkt ist sie schon als Kind herumgelaufen: „Sandstein ist mein Leben“, sagt die Inhaberin des Natursteinwerks Hans Hintenlang, das sie in vierter Generation betreibt. 1968 war die Firma zum ersten Mal auf dem Maimarkt. Der 250-Quadratmeter-Messestand im Freigelände ist einer der aufwendigsten. Vier Wochen benötigt allein der Aufbau.

Fast 100 Wasserspiele

Auf dem Maimarkt ist Hintenlang Herrin über fast 100 Wasserspiele sowie zahlreiche Figuren, Treppen, Vogeltränken und Mauern aus eher naturbelassenem Sandstein. Jahrelang war diese Fläche größer als die eigene Ausstellung im Odenwald. „Mein Opa hat noch mit dem Pferdefuhrwerk Steine ans Heidelberger Schloss gefahren“, erinnert sie sich.

Kaum hatte sich Fred Zimmermann mit seinem „Behälterbau“ im Jahr 1968 selbstständig gemacht, da war er auch schon Maimarkt-Aussteller. Der über 70-Jährige sieht den Leuten am Gesicht an, ob sie einen Öltank haben. Der wird in seinem Betrieb fachmännisch gereinigt und gepflegt und, sobald er ausgedient hat, möglicherweise als Regenwassertank weiterverwendet.

Rüdiger Butzkes „Arbeitsfläche“ ist mehr als 225 000 Quadratmeter groß. Als Geschäftsführer der Reinigungsbetriebe Künzler ist er dafür verantwortlich, dass die Besucher einen sauberen Markt betreten. Wenn die Massen durch die Eingänge strömen, ist seine Arbeit längst erledigt: 400 Mülltonnen werden geleert, Verstreutes wird beseitigt, Teppiche an Messeständen gesaugt und Aschenbecher gesäubert: abends nach 18 Uhr und morgens ab 5 Uhr. dir/red