Maimarkt

Bilanz Händler geben Einschätzung ab

Geschäft auf Messe läuft bisher gut

Archivartikel

„Die Stimmung ist richtig gut, ich muss an mich halten, um mich nicht zu sehr zu freuen“, sagt Stefany Goschmann, Geschäftsführerin der Mannheimer Ausstellungs-GmbH, die den Maimarkt veranstaltet, zur Halbzeit. Die Veranstalter befragten 70 der rund 1400 Aussteller am Mittwochvormittag.

Die neue Sonderschau „Games for Family“ musste wegen des hohen Andrangs neue Ware nachbestellen. Bei der Schau „Rheines Wasser“ fragten die Besucher, so Goschmann, rege nach, wie sie Plastik vermeiden könnten.

Wenig Einsätze für Polizei

Richtig gut läuft es laut Goschmann beim Internationalen Bazar: „Viele junge Besucher, und auch an den Wochentagen ist viel los.“ Die neue Kulturecke mit den Lesungen werde sehr gut angenommen, ansonsten erhofft sich die Freizeithalle mehr in der zweiten Maimarkt-Hälfte. Goschmanns Kommentar zum Schlemmerland: „Guten Appetit“, was heißen, soll, dass die Stände dort ebenfalls zufrieden sind. Anbieter von Landwirtschaftsprodukten merkten jedoch, dass es immer weniger Höfe gebe, bilanzierte Goschmann. Die Aussteller in der Halle des Handwerks waren nicht ganz so zufrieden wie in den vergangenen Jahren.

Die Polizei zieht eine positive Bilanz: „Wir hatten so wenig zu tun wie lange nicht mehr“, sagte Norbert Schätzle, Pressesprecher der Polizei. Neun Vorfälle habe es für die fünf Polizisten auf dem Maimarkt gegeben. Darunter ein größerer Diebstahl während des Aufbaus der Messe: Von einem Küchenstudio seien Bratröhren und Ceranfelder in Höhe von weit über 10 000 Euro gestohlen worden. Außerdem habe es einen kleinen Unfall gegeben, dazu zwei Kinder, die kurzzeitig ihre Eltern verloren hatten, sowie einen orientierungslosen demenzkranken Mann, der aber nach zwei Stunden wieder zu Hause auftauchte. ham