Maimarkt

Wohnen Moderne Technik bietet Komfort und Sicherheit

Wenn das Haus mitdenkt

Archivartikel

Energieeffizienz mit Wärmepumpen und Photovoltaik, der Einsatz natürlicher Materialien und möglichst schmutzfreie Sanierungsverfahren für Fenster, Türen und Fassaden bestimmen die Trends auf dem Wohnungsmarkt. Doch der Inbegriff von modernem Wohnen ist Smart Home, die intelligente Vernetzung verschiedener Komponenten über Sensortechnik und moderne funkgesteuerte Kommunikation. Dabei spielt auch der Sicherheitsaspekt eine immer wichtigere Rolle.

Je nach Lichteinstrahlung fahren die Jalousien rauf und runter, Sensoren messen die Raumtemperatur und regeln automatisch die Leistung des Heizbrenners, oder das Licht lässt sich per Handy ganz bequem dimmen – wer in einem Smart Home lebt, will es bequem haben und lässt die verschiedenen Systemkreisläufe für sich arbeiten. „Leben mit Autopilot“ nennt die Firma Loxone das. Carsten Müller von GST Gebäudesystemtechnik in Bürstadt vertreibt das System. „Bei uns gibt es kein Licht an und aus mehr, es gibt nur noch Lichtszenarien“, schwärmt er – alles lasse sich individuell einstellen und sogar miteinander kombinieren.

Da werden die Belichtungstechnik, die Gartenbewässerung oder die Lautsprecheranlage auch mal umfunktioniert, um Einbrecher abzuschrecken. „Wenn jemand einbricht und merkt, dass in dem Moment die Jalousien runterfahren, wird er sich gut überlegen, ob das den Aufwand wert ist“, erläutert Müller den Zusatznutzen. Der Gebäudesystemdesigner ist mit seinen 15 Mitarbeitern strategischer Partner der Firma Freudenberg und hat einen eigenen Ausstellungsraum in Lorsch. „Auf dem Maimarkt sind wir nach 2014 zum zweiten Mal“, erzählt er.

Sicherheit spielt auch am Stand von Erik Eifer und Michael Stupp eine Rolle. Sie vertreiben das Einbruchfrühwarnsystem safe4u, das mit Infraschalltechnik funktioniert. „Wenn jemand ein Fenster aufbricht, entsteht Lärm, der sofort registriert wird“, erklärt Erik Eifer. Damit könne man bis zu 800 Quadratmeter abdecken. Einzige Voraussetzung sei eine Luftverbindung.

Manch einer überlegt auch, sich im Alter zu verkleinern. So wie Thomas Hettmann aus Hannover. „Die Kinder sind aus dem Haus, da sind 180 Quadratmeter für mich und meine Frau einfach zu überdimensioniert“, erzählt er und schaut sich deshalb das „Tiny Haus“ bei Sonya und Uwe Winkenbach aus Viernheim an. 18 Quadratmeter komfortables Wohnen in Holzbauweise – und das auch noch auf Rädern. Dieses Konzept kommt an. „Wir haben täglich 2500 Gäste hier“, freut sich Uwe Winkenbach über das große Interesse auf dem Maimarkt. Nicht nur ältere Leute, vor allem auch Studenten seien begeistert.

Info: Dossier unter morgenweb.de/maimarkt

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