Mannheim

Ermittlungsgruppe "Plankenkopf"

14 Verfahren eingeleitet

Archivartikel

Mannheim.Die nach den Vorfällen vom vergangenen Wochenende beim Polizeipräsidium Mannheim eingeleitete Ermittlungsgruppe "Plankenkopf" vermeldet erste Ermittlungserfolge. Wie die Beamten mitteilten, wurden insgesamt 14 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Polizisten haben zwischenzeitlich weitere Beteiligte identifiziert, die für die Tätlichkeiten gegen Beamte sowie die Flaschen- und Böllerwürfe verantwortlich waren. Zudem wird gegen die zwei Personen ermittelt, die im dringenden Verdacht stehen, öffentlich über die sozialen Medien zur Begehung von Straftaten aufgefordert zu haben, hieß es weiterhin von Seiten der Polizei.

Die Stadt Mannheim hat dazu  mittlerweile sieben Aufenthaltsverbote unter der Androhung von Zwangsgeldern in Höhe von bis zu 5000 Euro ausgesprochen. Die Betroffenen dürfen für die Dauer von drei Monaten weder die Planken noch das Wasserturmgelände und den Paradeplatz betreten. Präventiv will die Polizei die ganze Woche über und auch am Wochenende unter anderem mit Streetworkern und Jugendschutzstreifen im Einsatz sein. 

Am Freitag und Samstag vergangener Woche waren Polizisten aus Ansammlungen von Jugendlichen aus Mannheim und Ludwigshafen heraus angegriffen worden, nachdem sie aufgefordert worden waren, das Abstandsgebot zu beachten. Aus einer Schreckschusspistole waren Schüsse gefallen. Zwei Beamte erlitten Knalltraumata.

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