Mannheim

16 Patienten mit Coronavirus-Infektion auf Intensivstation im Uniklinikum Mannheim

Archivartikel

Mannheim.Am Universitätsklinikum Mannheim werden derzeit 31 Patienten mit gesicherter Sars-CoV-2-Infektion behandelt, davon 16 intensivmedizinisch. Das teilte ein Sprecher des Klinikums gegenüber der Deutschen Presse Agentur (dpa) mit. Pandemiebedingt falle derzeit nichts aus, die Intensivstationen könnten weitgehend normal betrieben werden. Von Tag zu Tag würden Operationskapazitäten angepasst. "Aktuell finden noch nahezu alle Eingriffe wie geplant statt", so der Sprecher. Nur einige absolut zeitunkritische Operationen würden verschoben. 

Im Frühjahr hatten viele Patienten mit anderen Erkrankungen als Corona häufig aus Angst vor einer Infektion einen großen Bogen um Krankenhäuser gemacht. Der Sprecher des Uniklinikums Mannheim teilte dazu mit: "Im Gegensatz zum Beginn der Pandemie können wir seit dem Frühsommer alle Patienten vor ihrer geplanten Aufnahme auf Sars-CoV-2 testen." Infektiöse könnten so von anderen Patienten getrennt werden, was die Sicherheit der Patienten und Mitarbeiter erhöhe. "Wir haben den Eindruck, dass diese Maßnahmen und die zunehmende Information der Bevölkerung dazu geführt haben, dass aktuell weniger Menschen aus Angst vor einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus eine eigentlich dringende Behandlung hinausschieben als noch im Frühjahr."

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