Mannheim

22-Jähriger bei Raubüberfall lebensgefährlich verletzt

Archivartikel

Mannheim.Ein 22-jähriger Mann ist bei einem Raubüberfall im Mannheimer Stadtteil Vogelstang am Freitagabend lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Mann gegen 20.30 Uhr in der Thüringer Straße, Höhe Apoldaer Weg, von zwei bislang unbekannten Männern angesprochen. Unter Vorhalt eines Messers sollte er Handy und Geldbeutel herausgeben. Als sich der 22-Jährige wehrte, wurde er von den Unbekannten geschlagen und getreten und mit einem Messer verletzt.

Trotz schwerster Verletzungen verfolgte der 22-Jährige die flüchtigen Täter, die lediglich das Handy des 22-Jährigen entwenden konnten, über die Weimarer Straße, den Fußweg des Saalfelder Weges bis kurz vor die Anwesen zum Zwickauer Weg 8 und 14, wo er die Täter aus den Augen verlor.

Der junge Mann wurde nach einer notärztlichen Behandlung mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Dort erfolgte noch am selben Abend die Notoperation, die ihm nach Angaben der Polizei das Leben rettete. Über den aktuellen Gesundheitszustand des Mannes lagen zunächst keine Informationen vor. Der 22-Jährige wird derzeit intensivmedizinisch betreut.

Erste Zeugen beschreiben die Täter wie folgt: Der erste Täter soll zwischen 17 und 25 Jahren alt und etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß sein und ein südländisches Aussehen haben. Er hat dunkle Haare und trug eine schwarze Hose sowie eine schwarze Steppjacke mit hellem Muster im oberen Bereich. Der zweite Täter soll ebenfalls zwischen 17 und 25 Jahren alt und etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß sein und ein südländisches Aussehen haben. Er hat dunkle Haare, trug eine graue Jogginghose, ein graues Langarm-Oberteil, eine rot-braune, ärmellose Weste sowie eine Umhängetasche.

Noch am Abend erfolgte am Tatort eine Spurensicherung durch die Kriminaltechnik der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg. Das Kriminalkommissariat Mannheim hat die Ermittlungen aufgenommen.

Weitere Zeugen, die Hinweise zur Tat, den Tätern und deren weitere Fluchtrichtung geben können oder denen die Täter bereits vor der Tat aufgefallen sind, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0621/174-4444 in Verbindung zu setzen.

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