Mannheim

Kriminalität Amtsgericht erlässt zwei Haftbefehle

35-Jährigen geschlagen und beraubt

Wegen „besonders schwerer räuberischer Erpressung und Körperverletzung“ hat das Amtsgericht Mannheim Haftbefehl gegen zwei Männer erlassen. Bei den Beschuldigten, einem 17-Jährigen aus Montenegro und einem 25 Jahre alten deutschen Staatsangehörigen, besteht nach Ansicht des Gerichts Fluchtgefahr.

Wie Polizeipräsidium und Staatsanwaltschaft gestern gemeinsam mitteilten, sollen die beiden am Sonntag einen 35-jährigen Mann dabei beobachtet haben, wie dieser in einem Lokal nahe der Endhaltestelle Mannheim-Schönau mehrere Hundert Euro an einem Spielautomat gewonnen hatte. Als er das Lokal verließ, sollen die Beschuldigten dem Mann gefolgt sein und ihn gegen 3.30 Uhr an der Kreuzung Lilienthalstraße/Ortelsburger Straße abgepasst haben.

Kurz nach der Tat festgenommen

Nach derzeitigem Ermittlungsstand schlug der 17-jährige Beschuldigte dem 35-Jährigen mehrfach mit der Faust gegen den Kopf, worauf sein Opfer ihm etwa 200 Euro aushändigte. Danach soll der 25-jährige Tatverdächtige dem Mann gedroht haben, mit einer Flasche auf ihn einzuschlagen, worauf er dem Duo auch noch den restlichen Gewinn aus den Spielautomaten, etwa 100 Euro, übergab. „Der Geschädigte wurde durch die Schläge im Gesicht verletzt, hatte eine blutige Lippe und einen Bluterguss“, so Polizeipräsidium und Staatsanwaltschaft.

Die beiden Beschuldigten konnten in unmittelbarer Nähe zum Tatort festgenommen werden. Nach den Haftbefehlen wurden sie in Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kripo dauern an.