Mannheim

Rosengarten Golfturnier ermöglicht Unterstützung für Neuroblastomforschung

40 000-Euro-Spende im Kampf gegen den Krebs

Es ist der häufigste, oft tödlich wirkende Tumor im Kinder- und Jugendalter: Neuroblastome, die das Nervensystem befallen. Die Kinderonkologiestation der Mannheimer Universitätsklinik hat sich dem Kampf dagegen verschrieben. Dafür bekamen die beiden Professoren Horst Schroten und Matthias Dürken nun im Rosengarten eine Spende über 40 000 Euro von der m:con – mannheim-kongress-gmbh.

Im neunten Jahr richtete die m:con dazu ein Benefiz-Golfturnier aus, wozu rund 110 Golfer und Schnupperkurs-Besucher im Golf Club St. Leon-Rot an den Abschlag gingen. Schirmherren waren wieder das Kölner Tatort-Team um Klaus J. Behrendt und Joe Bausch. Abends wurde im Rosengarten im Stil des neuen Jazzclubs „Ella & Loius“ weitergefeiert, etwa mit einer Charity-Versteigerung mit Kunstwerken von Ralf Hempel und Martin Häusler sowie einer Luxuskreuzfahrt, die Sabine Vondran von der TUI Deutschland GmbH zur Verfügung gestellt hat. Auch die Adler Mannheim, die Lieblang Dienstleistungsgruppe, die Dietmar Hopp Stiftung, Arno Pender (medipro Ärztebedarf GmbH) sowie das Dorint-Hotel unterstützten die Aktion.

„Wertvolle Arbeit“

Mit der Spende können Laborpersonal und Forschungsinhalte auch weiterhin unterstützt werden. Insgesamt kamen durch die m:con-Golfturniere bereits Spendengelder von mehr als einer halben Million Euro für die Neuroblastom-Forschung zusammen. „Wir sind froh und stolz, die Arbeit von Professor Schroten und seinem Team so nachhaltig unterstützen zu können“, so m:con-Geschäftsführer Johann W. Wagner. Nicht nur bei Ausrichtung und Organisation großer Kongresse sieht sich der Rosengarten als Partner der Medizin: „Wir wollen auch in Zukunft unsere soziale Verantwortung ernst nehmen und erfüllen“, kündigt Wagner an.

Schließlich seien die Kinderonkologiestation und ihre kleinen Patienten „uns und den Schirmherren über die Jahre sehr ans Herz gewachsen“, ergänzt m:con-Geschäftsführer Bastian Fiedler. „Dass wir einen Beitrag zur wertvollen Arbeit des Teams im Kampf gegen das Neuroblastom leisten können, macht uns sehr glücklich“, so Fiedler. Die durch die Spendeneinnahmen finanzierten Forschungsergebnisse würden bald auch erstmals in wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht. pwr