Mannheim

Förderung Geld fließt in Städtebauprojekte

4,1 Millionen Euro für Mannheim

Die Stadt erhält vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im laufenden Jahr insgesamt 4,1 Millionen Euro Städtebauförderungsmitteln, heißt es in einer Pressemeldung.

2,7 Millionen Euro kommen dabei aus dem Bund-Länder-Programm „Stadtumbau West“ für die Revitalisierung der ehemaligen US-Militärfläche des Benjamin-Franklin-Village. Die Mittel werden für Freilegung und Abbruch sowie die Erschließung eingesetzt. „Damit haben wir den nötigen finanziellen Spielraum, um eines der für die Stadt aktuell wichtigsten Projekte zur Entwicklung neuer Wohnbaustandorte mit rund 4 000 neuen Wohnungen in Kooperation mit der MWSP fortzuführen“, freut sich Baubürgermeister Lothar Quast über die Finanzierungszusage aus Stuttgart.

Weitere 1,4 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ kommen unter anderem der geplanten Neugestaltung der Seitenstraßen der Planken zugute. „Die Aufwertung der Seitenstraßen ist ein wichtiger Baustein des Gestaltungskonzeptes unserer neuen Planken. Mit der Aufstockung der Städtebauförderungsmittel ist es möglich, diese Aufgabe auch finanziell zu stemmen“, so Quast, der ergänzt, dass mit den Fördergeldern auch die Neugestaltung der Außenanlagen der neuen Kunsthalle bezuschusst werden kann.

Quast: Viele Neuanträge stehen an

„Auch wenn wir im aktuellen Programmjahr 2018 nur für bereits laufende Maßnahmen zusätzliche Fördermittel beantragt haben, stehen in den künftigen Jahren wieder vermehrt Neuanträge an“, richtet Quast den Blick in die Zukunft. Gemeint sind damit die Sanierung der Neckarstadt-West, für die gerade die vorbereitenden Untersuchungen abgeschlossen wurden, die Revitalisierung des US-Areals der „Spinelli-Barracks“ im Kontext mit der Entwicklung des Grünzuges Nordost, der Bundesgartenschau 2023 und der Schaffung von 2000 neuen Wohnungen sowie die Aufwertung des Sportparks „Neckarplatt/Pfeifferswörth“, für die gerade vorbereitende Untersuchungen durchgeführt werden, heißt es in einer Mitteilung.

„Ein finanziell dickes Brett, was wir da in den nächsten Jahren zu bohren haben“, sagt Quast. „Nach mehr als vier Jahrzehnten der guten Zusammenarbeit bin ich mir aber sicher, dass wir in enger Abstimmung mit dem Land auch hierfür passgenaue Lösungen finden werden, die es uns ermöglichen, diese Herausforderungen mit finanzieller Unterstützung aus Stuttgart zu bewältigen“, so der Baubürgermeister. has