Mannheim

Abschließende Polizeibilanz nach „Time Warp“-Festival

Mannheim.Die Polizei hat am Sonntagnachmittag die Zahlen im Zuge der Kontrollen rund um das Techno-Festival „Time Warp“ in Mannheim in einer abschließenden Bilanz nach oben aktualisiert. Wie es seitens der Behörde heißt, wurden insgesamt 221 Strafanzeigen aufgrund von Drogendelikten eingeleitet. Das sind knapp hundert weniger als im Vorjahr.

Kontrolliert wurden insgesamt 335 Fahrzeuge und acht Busse. Schlussendlich kam die Polizei auf eine Zahl von 1361 Personen, die vor den Beamten ihre Taschen leeren mussten. Bei 83 Fahrzeugführern wurden Blutproben entnommen, weil sie unter Verdacht standen, Drogen genommen oder Alkohol getrunken zu haben. 

Bei den Kontrollen wurden zudem zahlreiche Drogen verschiedener Arten aufgefunden. In er einer ersten Meldung der Polizei hieß es, dass sich unter den sichergestellten Drogen unter anderem 90 Gramm Marihuana, 50 Gramm Haschisch, 70 Gramm Amphetamin und 100 Gramm Ecstasy befanden. 

345 Einsätze für Rettungsdienst

Der Rettungsdienst wurde während der Veranstaltung zu 345 Einsätzen gerufen. 13 Personen kamen zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser.

Beim extra für die „Time Warp“ eingerichteten Beschwerdetelefon gingen acht Anrufe wegen Ruhestörung ein.

Die "Time Warp" gehört zu den weltweit größten Technofestivals. In diesem Jahr feierte die Veranstaltung ihr 25-jähriges Jubiläum. Bereits in den vergangenen Jahren führten die Beamten umfangreiche Kontrollen im Rahmen des Technofestivals durch. 2018 wurden 315 Strafverfahren wegen Drogendelikten eingeleitet. Im letzten Jahr erhielt ein Besucher später eine Bewährungsstrafe für den Raub einer Goldkette im Wert von 1300 Euro bei der "Time Warp". 

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