Mannheim

Franklin Hebel-Heim eröffnet therapeutische Wohngruppen

Alle unter einem Dach vereint

Archivartikel

Außen noch eine Baustelle, innen bereits munteres Leben – in der Andrew-Jackson-Straße auf Franklin hat das Johann-Peter Hebel-Heim auf rund 1200 Quadratmetern neue Wohnräume bezogen. Bisherige Wohneinrichtungen wurden darin zusammengeführt. Zehn Lastwagen mit Möbeln und Büromaterialien mussten transportiert werden.

„Nach einem längeren Weg als geplant finden sich nun hier in diesem Haus unsere Außenwohngruppen zusammen“, sagt die Heimleiterin Tanja Serka. Im neuen „Inselhaus“ gibt es drei Wohngruppen mit je acht Plätzen. Zwei therapeutische Wohngruppen in der Gruppe „Bali“ und „Vulcano“ wurden neu errichtet sowie eine Regelwohngruppe für Mädchen im Alter ab zehn Jahren in der Gruppe „Hawaii“. Die therapeutischen Wohngruppen des Heimes gibt es schon seit 35 Jahren.

„Offenheit für einander, offene Türen und offene Herzen, viel Lachen und Leben in diesem Haus und immer einen starken Kaffee für mich“, wünschte sich Serka. Sie eröffnete zusammen mit Pfarrer und Schuldekan Andreas Weisbrod das neue Gebäude.

Beratungszentrum mit dabei

„An dieser Stelle auch ein herzliches Willkommen an die Peter-Koch-Schule des Pilgerheimes Weinheim“, so Serka weiter. Die Schule hat ein sonderpädagogisches Beratungs- und Bildungszentrum mit dem Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung in dem Haus untergebracht.

Im Anschluss an die Grußworte segnete Weisbrod das Haus und seine Bewohner. Den musikalischen Beitrag gestaltete das Duo „Heartheaded“, das aus Maureen Wesoly (Gesang) und Manuel Stepanow (Keyboard) besteht. Sie trugen unter anderem das Lied „Zombie“ und den eigenen Song „ich bin ein Mensch“ vor. Der Beifall des Publikums war den beiden gewiss. Die 12-jährige Rhema berichtete über den turbulente Alltag in dem Heim, ehe sich die Gäste ans Büfett machten.

Das Familienheim Rhein-Neckar hat das Haus gebaut und an das Johann Peter-Hebel-Heim, einer Mitgliedseinrichtung der Diakonie Baden, vermietet. has

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