Mannheim

Persönliches Karla Spagerer erinnert sich an den Morgen des 10. November in Mannheim – die beiden jüdischen Schwestern, bei denen ihr Vater arbeitet, sah sie von da an nie wieder

Als die Mutter der Tochter erschrocken den Mund zuhielt

Archivartikel

„Überall SA-Männer. Auf den Straßen zerschmetterte Möbel, zerstörtes Spielzeug.“ Dieses Bild hat sich bei Karla Spagerer eingegraben. Neun Jahre war sie alt, als sich die Eltern mit ihr am Morgen nach der Reichspogromnacht vom Waldhof nach F 3 aufmachten, um nach jenen jüdischen Schwestern zu schauen, bei denen der Vater arbeitete. Die Familie sollte Helene und Elise Karlebach nie mehr

...

Sie sehen 13% der insgesamt 3073 Zeichen des Artikels
Vielen Dank für Ihr Interesse!

Jetzt einfach anmelden und 5 Artikel pro Monat kostenlos lesen!

Kundenservice: 06 21/3 92-22 00
Zum Thema