Mannheim

Marchivum Experten hoffen auf weitere Super-8-Filme

Alte Rollen gesucht

„Es ist wichtig, dass ins Bewusstsein kommt: Wir sind die richtige Stelle für alte Filme“, hofft Marchivum-Direktor Ulrich Nieß auf private Filmschätze von Mannheimern, die öffentliche Veranstaltungen, Straßenszenen sowie Gebäude und damit die Veränderung der Stadt dokumentieren. „Wir denken beispielsweise an die Super-8-Filme der 1960er Jahre“, so Nieß – oder an Videos. Auch „Alltagsszenen haben stadtgeschichtliche Relevanz, also schauen sie auf Speichern und Kellern, ob es da nicht noch alte Rollen gibt“, so der Direktor.

Unter dem Motto „Filmschätze retten“ unterstützt diese Zeitung die Aktion vom Marchivum und vom Freundeskreis Marchivum, die Digitalisierung der Filmbestände von Mannheims Archiv zu ermöglichen und weitere Aufnahmen dafür zu erhalten. Daher werden jeweils am ersten Donnerstag im Monat, der ein Werktag ist, an dieser Stelle alte Aufnahmen vorgestellt – um damit den Aufruf zu unterstützen, dass mehr private Filmschätze dem „Gedächtnis der Stadt“ zur Verfügung gestellt werden. Alle angebotenen Filme sollen, sofern sie als archivwürdig angesehen werden, von den Marchivum-Experten digitalisiert werden. Der Stifter erhält eine kostenfreie digitale Kopie seines Films. pwr

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