Mannheim

Wissenschaft Astrid Hedtke-Becker zur neuen Rektorin der Hochschule für Sozialwesen gewählt

Altenarbeit als Schwerpunkt

Archivartikel

Die Hochschule Mannheim bekommt eine Rektorin. Astrid Hedtke-Becker ist jetzt in einer hochschulöffentlichen Sitzung von Hochschulrat und Senat gewählt worden. Ihre sechsjährige Amtszeit beginnt zum nächst möglichen Zeitpunkt, heißt es in einer Mitteilung.

Die Professorin gehört der Hochschule Mannheim seit 1996 an, zunächst an der Hochschule für Sozialwesen Mannheim, jetzt Hochschule Mannheim, Fakultät für Sozialwesen. Zu den Fachgebieten der 61-Jährigen zählen Theorie und Praxis Sozialer Arbeit, Altenarbeit und Gesundheitswesen. Schwerpunkte ihrer Lehr- und Forschungstätigkeiten sind Methodenlehre, Moderation, Vernetzung, Klinische Sozialarbeit, Gerontologie und Pflege in der Familie. Seit ihrer Berufung hat sie zahlreiche Aufgaben in der Selbstverwaltung der Hochschule übernommen. So war sie unter anderem Dekanin, Gleichstellungsbeauftragte, Prorektorin und stellvertretende Vorsitzende des Hochschulrates. Seit 2014 ist sie erneut Dekanin der Fakultät für Sozialwesen.

„Es ist mir eine Ehre und Freude, die Hochschule, an der ich so lange schon tätig bin und die mir sehr am Herzen liegt, künftig als Rektorin vertreten zu dürfen, mit allem Respekt vor den vor uns liegenden Herausforderungen“, sagte Hedtke-Becker. Die Neuwahl war notwendig geworden, weil der bisherige Rektor Dieter Leonhard zum 1. Januar 2019 als Präsident an die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes wechselte. Hochschulratsvorsitzende Eva Eckkrammer zeigte sich sehr erfreut über das Ergebnis: Hedtke-Becker werde die Hochschule „in einer schwierigen Zeit weiterentwickeln, um deren Spitzenplatz unter den deutschen Hochschulen langfristig zu sichern“. red/bhr