Mannheim

Luisenpark

Amputation von Flamingos verjährt

Archivartikel

Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingestellt. Wie die Behörde mitteilte, hatte die Tierschutzorganisation PETA den Betreiber des Luisenparks angezeigt, da er flugunfähige Flamingos halte und die Vögel amputiert habe (wir berichteten). Die gemeinsamen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Veterinäramt ergaben, dass die 50 Flamingos in dem Park bereits 1985, 1997 und 1998 gekauft wurden. Die Vögel seien zu dem Zeitpunkt schon chirurgisch kupiert gewesen, ihnen wurden also die Flügel abgeschnitten, diese Tat sei somit inzwischen verjährt. Das Amputieren steht dem Tierschutzgesetz entgegen, das Halten solcher Flamingos jedoch nicht. Anzeichen für strafrechtlich relevante Leiden der Flamingos liegen demnach nicht vor, so die Staatsanwaltschaft. ham