Mannheim

Andere Perspektive einnehmen

Archivartikel

Einer Familie macht eine Gesetzeslücke das Leben zur Hölle. Eine 17-Jährige organisiert im Alleingang eine Demonstration mit Hunderten Teilnehmern. Eine Ehrenamtliche begleitet Kinder auf ihrem letzten Weg. Als Lokaljournalist bin ich immer auf der Suche nach Menschen mit interessanten Geschichten und nach Einzelschicksalen, die ans Herz gehen.

Bei meiner Hospitanz beim „Mannheimer Morgen“ erlebe ich eine neue journalistische Perspektive. Hier, in der Redaktion des Newsrooms (Nachrichtenraums), wandert der Blick auf das Große und Ganze. Das Große, das ist in meinem Fall der Südwesten Deutschlands, für den ich in meiner ersten Station beim „MM“ zuständig bin. Das Ganze: Am Ende eine Auswahl der wichtigsten Themen des Tages. Insgesamt geht es um die Berichterstattung über Politik, Wirtschaft oder dem Vermischten. Sie bildet den sogenannten Mantel des „Mannheimer Morgen“, in dem auch seine diversen Partnerzeitungen gekleidet sind. Zu diesen Partnern gehören unter anderem die „Fränkischen Nachrichten“ („FN“), bei denen ich seit Anfang des Jahres volontiere.

Doch geht meine Verbindung zu dieser Zeitung – und in weiterem Sinne zur Mediengruppe Dr. Haas – noch weiter zurück. Mein Vater ist seit ich denken kann bei den „Fränkischen“. Meine Mutter arbeitet dort als freie Fotografin. Nun, mit 26, treffe ich beim „Mannheimer Morgen“ auf das eine oder andere bekannte Gesicht. Und sogar manchen Redakteur, der selbst einmal bei den „FN“ volontierte, während ich noch ein Kind war. Das hat fast schon etwas Familiäres. gs

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