Mannheim

Fonds Integrationsprojekte für Zuwanderer aus Südosteuropa

Anträge bis 26. Oktober möglich

Archivartikel

Auch im kommenden Jahr stellt die Stadtverwaltung 300 000 Euro bereit, um Projekte zur Integration von Zuwanderern aus Südosteuropa zu unterstützen. Ab sofort können dafür entsprechende Anträge eingereicht werden. Das teilt die Stadtverwaltung mit.

Im Jahr 2019 sollen demnach zum einen solche Projekte mitfinanziert werden, die „engagierte Persönlichkeiten“ aus den Reihen der Zuwanderer unterstützen und die in „bisher informelle Netzwerke“ von Menschen aus Rumänien und Bulgarien hineinwirken. Zum anderen will das Rathaus Angebote unterstützen, bei denen es um „eine geschlechtersensible Familienarbeit“ mit südosteuropäischen Zuwanderern geht. Die Anträge müssen bis zum 26. Oktober eingegangen sein. Förderfähig seien ausschließlich zeitlich und sachlich abgegrenzte Projekte.

Rund 70 Angebote gefördert

Der Integrationsfonds fördert nach Angaben der Stadtverwaltung seit 2013 Maßnahmen unter anderem in den Bereichen Informationsversorgung, Beratung, Bildung, Gesundheit, Kinder- und Jugendförderung. Ziel ist es, den Zuwanderern aus Rumänien und Bulgarien die Eingliederung in Mannheim zu erleichtern. Bis Ende 2017 konnten demnach circa 3000 Personen in mehr als 70 Projekten erreicht werden. Unter anderem ging es um die Schwerpunkte „Ausbildung/Arbeit“, „Wohnen/Aufenthalt“, „Bildung/Erziehung/Gesundheit“ sowie „Sicherheit und Ordnung/Zusammenleben im Quartier“. Vergangenes Jahr hatte der Gemeinderat beschlossen, den Fonds auch für die Jahre 2018 und 2019 mit jeweils 300 000 Euro aufzulegen. Die geförderten Angebote in diesem Jahr sollen den Informationsaustausch unter den Zuwanderern unterstützen. imo

Info: Alles zum Antrag unter bit.ly/2Qbyeze