Mannheim

Freizeit Stadtparks stehen wieder allen Besuchern offen

Auch ohne Jahreskarte ins Grüne

Archivartikel

Das ist eine Nachricht, auf die viele Mannheimer sehnlich gewartet haben: Von diesem Montag, 18. Mai, an sind Luisen- und der Herzogenriedpark wieder für alle Besucher geöffnet. Das kündigte eine Sprecherin am Sonntag an. Jahreskartenbesitzer dürften die Stadtparks bereits seit dem 6. Mai wieder nutzen.

Eine pandemiebedingte Besucherobergrenze sowie die allgemein bekannten Hygiene- und Abstandsregeln gelten allerdings weiterhin, wie die Parkleitung mitteilt. Einige Einrichtungen im Inneren der beiden Parks müssten auch nach wie vor geschlossen bleiben. Die tägliche Besuchszeit ende um 21 Uhr.

Vorher Blick ins Internet

Vor dem Gang in die Parks wird allen Besuchern empfohlen, sich auf der jeweiligen Internet-Seite (www.luisenpark.de und www.herzogenriedpark.de) oder in sozialen Medien darüber zu informieren, ob aufgrund zu starken Andrangs eine Parkschließung bevorsteht. Dann werde rechtzeitig vor Erreichen der Besucherobergrenze auf der gesamten Homepage ein roter, unübersehbarer Warnhinweis eingeblendet. Andernfalls ist „alles im grünen Bereich“, heißt es. In den Luisenpark dürfen bis auf Weiteres maximal 4500 Besuchern, im Herzogenriedpark ist die Obergrenze mit 2500 Menschen erreicht.

Große Erleichterung

Als die Stadtparks am 6. Mai ihre Tore wieder für Jahreskartenbesitzer öffneten, war der befürchtete Andrang ausgeblieben. Bis zum späten Nachmittag wurden laut Stadt etwa 1600 Besucher im Luisenpark und 700 im Herzogenriedpark gezählt. Es habe keinerlei Probleme gegeben.

Nach Angaben von Park-Bediensteten lief auch an den Eingängen alles reibungslos. Wer nur eine Dauerkarte für das vergangene Jahr hatte, konnte sie vor Ort für 2020 verlängern lassen. Gerade viele ältere Besucher – teils mit ihren Enkelkindern gekommen – zeigten sich damals im Gespräch mit dem „MM“ sehr erleichtert, „ihren“ Park endlich wieder nutzen zu können. Sie zeigten auch Verständnis für die noch bestehenden Einschränkungen: kein Gondoletta-Betrieb, einige gesperrte Brücken, Wege mit Einbahnstraßen-Schildern, ein reduziertes kulinarisches Angebot.

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