Mannheim

Neuostheim Fachmann lobt Ehrenamtliche vom THW

Baugrube endgültig stabil

Seit Samstagmittag ist die Baugrube vom Fitnessstudio Pfitzenmeier am Flugplatz Neuostheim endgültig stabil, die Einsturzgefahr für die Nachbargebäude komplett abgewendet. „Es gibt vielleicht zehn Tage Bauverzögerung, aber es kann weitergebaut werden“, erklärte Statiker Felix Späh auf Anfrage dieser Zeitung. Die Spundwände, die durch den Wassereinbruch nach dem schweren Unwetter in der Nacht zum Freitag weggespült wurden, seien nun mit Beton gesichert.

Verantwortlich für den Zwischenfall war nach seinen Angaben hauptsächlich, dass vom Parkplatz des Flugplatzes wie auch von der Seckenheimer Landstraße enorme Mengen Wasser in die Grube flossen und die Spundwände hinterspülten. Zusätzlich hätte in die Grube aber ein altes, eigentlich leeres Abwasserrohr geführt, das durch die überlaufende Kanalisation zudem plötzlich Regen in die Grube leitete. Er sei aber „beeindruckt, wie professionell das Technische Hilfswerk (THW) die Situation gerettet hat“, so Felix Späth: „Die haben außerordentliches geleistet, um ein außergewöhnliches Wetterereignis nicht zur Katastrophe werden zu lassen!“, lobt der Fachmann die Ehrenamtlichen.

200 Helfer im Einsatz

Insgesamt waren vom Alarm in der Nacht zum Freitag bis Samstagmittag knapp 200 THW-Helfer im Einsatz, „manche mit Ruhepause mehr als einmal“, so die Mannheimer THW-Ortsbeauftragte Nicole Dudziak. Sie erhielt Unterstützung von THW-Ortsverbänden bis nach Eberbach. Die Ehrenamtlichen stabilisierten nicht nur die Baugrube, sondern legten darum auch einen Kranz von Sandsäcken, damit bei einem weiteren Unwetter nicht wieder Wasser hineinfließt. pwr

Info: Fotostrecke unter morgenweb.de/mannheim

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