Mannheim

Ausschuss Stellungnahme zu Anträgen von CDU und ML

BBC-Brücke: Schneller Bau unmöglich

Mannheim.Im Fall der maroden BBC-Brücke über der Riedbahn in Käfertal sieht die Stadtverwaltung keine Möglichkeit für einen schnellen Neubau. Das sagte Axel Storck vom Fachbereich Tiefbau in der Sitzung des Technik-Ausschusses des Gemeinderats. Er reagierte damit auf einen Antrag der CDU-Fraktion zur Sitzung. Darin hatten die Christdemokraten gefordert, den Neubau zügig anzugehen. Auf keinen Fall dürfe die B 38 auf Jahre zum Nadelöhr werden, hatte Stadtrat Thomas Hornung argumentiert. „Wir können in Mannheim keine Ludwigshafener Verhältnisse gebrauchen.“ Wegen Schäden ist die Brücke ab diesem Donnerstag für Lastwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als zwölf Tonnen gesperrt (wir berichteten).

Vor Ende 2025 könne die neue Brücke nicht fertig sein, erklärte Stork. Er begründete das unter anderem damit, dass die Abstimmungen mit der Deutschen Bahn zwei Jahre Vorlauf bräuchten. Denn die Bauarbeiten müssten im Fahrplan berücksichtigt werden. Hornung wollte wissen, warum die Stadt den Neubau nicht schon längst angegangen sei. Stork antwortete, man habe nicht genügend Personal gehabt, um die Planungen voranzutreiben.

Die schweren Lastwagen müssen wie berichtet eine Umleitung über Magdeburger- und Sudetenstraße sowie über die Feudenheimer Straße fahren. Die CDU befürchtet, dass die Lkw Schleichwege über Wingertsbuckel und Aubuckel in Feudenheim nehmen und forderte in ihrem Antrag auch eine Sperrung des Wingertsbuckel für die schweren Lkw.

Die Freien Wähler/Mannheimer Liste (ML) haben Angst vor deutlich mehr Verkehr auf der Vogelstang. Sie sprachen sich in einem Antrag dafür aus, den Lastwagenverkehr bereits ab dem Viernheimer Kreuz in Richtung Anschlussstelle Mannheim-Mitte umzuleiten, wie Christopher Probst ausführte. Stork erklärte dazu, man wolle zunächst sehen, wie sich der Verkehr auf der Umleitungsroute entwickle. (imo/aph)

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