Mannheim

Abendakademie Vortrag zur Islamischen Republik Iran

Bedrohung für den Frieden?

Archivartikel

Die Islamische Republik Iran wird immer stärker zu einer tonangebenden Regionalmacht im Vorderen Orient. Mit der Frage, welche Folgen dies für die Weltpolitik hat, beschäftigt sich der Kulturwissenschaftler Gerhard Schweizer am Mittwoch, 13. März, ab 18 Uhr im Saal der Mannheimer Abendakademie, U 1.

Bedeutet das Herrschaftssystem eine Bedrohung nicht nur für die Nachbarstaaten, sondern auch für den Westen? Oder kann der Iran eine konstruktive Vermittlerrolle im explosiven Spannungsfeld des Nahen Ostens einnehmen? Bildet das Regime in Saudi-Arabien, das durch die Außenpolitik der USA unterstützt wird, am Ende eine wesentlich größere Gefahr für den Weltfrieden?

Referent sieht Anlass zur Hoffnung

Gerhard Schweizer war 1964 das erste Mal im Iran. Aktuelle Eindrücke gewann er bei seiner letzten Reise im Herbst 2016. Ihn beschäftigt, weshalb die weltlich ausgerichtete Diktatur des Schahs in eine geistliche Diktatur der „Islamischen Re-publik“ übergehen konnte. Er zeigt dabei auch, dass sich in dem sogenannten „Gottesstaat“ religiöse und kulturelle Vielfalt zunehmend ausbreiten. Eine solche Entwicklung gibt seiner Meinung nach einerseits Anlass zur Hoffnung, andererseits erhöhen sich aber dadurch auch die gefährlichen Spannungen zwischen Reformern und radikal-islamischen Ideologen. Der Eintritt kostet zehn Euro. Anmeldung und weitere Informationen unter Tel. 0621/107 61 50 und im Internet unter www.abendakademie-mannheim.de