Mannheim

Chronik Verbindung geht auf Lehrer zurück

Beginn in den 80ern

Die Kontakte zwischen Mannheim und Haifa begannen mit einem Urlaub der Mannheimer Lehrerin Margot Neuberg in der nordisraelischen Stadt. Dort traf sie damals, 1984, einen einheimischen Kollegen, der dringend Gastfamilien suchte. Ein von ihm geplanter Schüleraustausch mit Deutschland war kurzfristig geplatzt. Neuberg organisierte den Besuch der Israelis in Mannheim.

Daraus entstand der Austausch zwischen Neubergs Schule, dem Elisabeth-Gymnasium, und dem Gymnasium Kiryat Haim. Diese Verbindung war eine wichtige Wurzel des engen Verhältnisses zu Haifa. „Genießen Sie die Idee, dass Kinder und Lehrer die Welt verändern können“, sagte Haifas noch amtierender Oberbürgermeister Yona Yahav 2009 bei der Unterzeichnung der Städtepartnerschaft. Mehrere Mannheimer Schulen haben noch Programme – die Friedrich-List-Schule (in Kooperation mit Ursulinen- und Elisabeth-Gymnasium), das Lessing-Gymnasium und das Karl-Friedrich-Gymnasium.

Seit 2013 hat Mannheim noch eine weitere Verbindung in die Region: eine Kooperation mit der Stadt Hebron im Westjordanland – wie der Gaza-Streifen ein Gebiet der palästinensischen Bevölkerung, das aber unter israelischer Militärverwaltung steht. Für die Stadt Mannheim ist die Kooperation ein Beitrag zur „Verständigung im Nahen Osten“. Aktuell werde gemeinsam mit der Mannheimer Gründerzentren GmbH in Hebron ein Existenzgründerzentrum aufgebaut. imo

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