Mannheim

Bildung Projekt zur Sprachförderung startet

Begleitung bis in die Schule

Sprachförderung im letzten Kindergarten- und in den ersten beiden Schuljahren: Darauf setzt künftig das Projekt „Sprache fürs Leben“. Bisher hatte es die von der Schwarz-Stiftung getragene Akademie für Innovative Bildung und Management aus Heilbronn (aim) auf Grundschulen beschränkt. Nun soll das Förderkonzept unter dem Titel „Kinder sprachlich begleiten“ auch auf Kinder im letzten Jahr vor der Schule ausgeweitet werden. Das Modellprojekt soll in Mannheim erprobt werden – ab dem 1. September in Zusammenarbeit zwischen dem Kinderhaus Herzogenried und der Käthe-Kollwitz-Schule. Das teilte die Stadtverwaltung gestern mit.

Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichneten Bildungsbürgermeisterin Ulrike Freundlieb, die Professorin Rosemarie Tracy vom Mannheimer Zentrum für Empirische Mehrsprachigkeitsforschung (Mazem) und Tatjana Linke, Geschäftsführerin von aim. Die Erprobung in städtischen Kitas wird wissenschaftlich begleitet von Mazem und im Wesentlichen finanziert von aim. Die Kooperation endet zum 31. August 2025. Dem eigentlichen Projekt ist eine einjährige Pilotphase vorgeschaltet, die mit dem Schuljahr 2019/20 einsetzt. Ziel ist die Erarbeitung, Implementierung und wissenschaftliche Begleitung eines individuellen Sprachförderkonzepts für Kinder. bhr