Mannheim

Umwelt LFG-Schülerinnen setzen auf Verhaltensänderung

Behälter für Kippen

Archivartikel

Kaum einer denkt darüber nach, wenn er eine Zigarettenkippe auf den Boden wirft: Doch zahlreiche Schadstoffe gelangen dabei in die Umwelt. Clara Legner und Nemea Holme vom Ludwig-Frank-Gymnasium (LFG) hoffen nicht nur auf eine Verhaltensänderung, sondern sie arbeiten aktiv darauf hin – im Rahmen eines Projekts für den bundesweiten Wettbewerb „Jugend forscht“. Dabei arbeiten die beiden 15-Jährigen mit der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) zusammen. Die Schülerinnen haben Plakate entworfen und neben Sammelbehältern an den Haltestellen Universitätsklinikum und Bonifatiuskirche aufgehängt.

Mehrere Wochen zuvor hatten die beiden wöchentlich die weggeworfenen Kippen an den zwei Haltestellen gesammelt und gezählt. Herausfinden möchten sie, ob die Plakate zu einer Verbesserung führen – also zu einer sachgerechten Entsorgung. Ihr Projekt stellen Clara Legner und Nemea Holme beim Regionalentscheid von „Jugend forscht“ am 19. und 20. Februar vor. Aber die Kippen-Sammelaktion soll auch danach weitergehen. Die Schülerinnen hoffen, dass möglichst viele Straßenbahnnutzer auf die Plakate und die Sammelbehälter achten. bhr

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