Mannheim

Luftqualität Stickoxid-Werte deutlich unter Obergrenze

Belastung geht zurück

Die Belastung mit Stickoxiden ist an der Messstelle Mannheim-Friedrichsring auf zuletzt 34 millionstel Gramm pro Kubikmeter Luft gesunken. Die Werte veröffentlichte die Landesanstalt für Umwelt (LUBW) in Karlsruhe auf ihrer Internetseite. Damit liegt Mannheim im landesweiten Trend: Während der Pandemie waren das Verkehrsaufkommen und damit auch die Umweltbelastungen deutlich zurückgegangen.

Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) wies per Pressemitteilung am Freitag aber darauf hin, dass die Verbesserung der Luftqualität vor allem der „Erfolg einer Luftreinhaltepolitik mit langem Atem“ seien. Neben den bislang nur in Stuttgart geltenden Fahrverboten für alte Diesel hätten landesweit verschiedene Maßnahmen vom Tempolimit bis hin zum Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs gegriffen.

Tatsächlich waren die besonders kritischen Stickoxidwerte in den vergangenen Jahren langsam, aber stetig zurückgegangen. So wurde im sogenannten gleitenden Zwölf-Monats-Mittelwert in Mannheim bereits im Februar 2020 – also vor Beginn der Pandemie – die erlaubte Obergrenze von 40 Millionstel Gramm pro Kubikmeter Luft erstmals eingehalten. In den Monaten davor hatte dieser Wert noch bei 43 bzw. 42 Millionstel Gramm gelegen. Im März 2020 sank der Zwölf-Monats-Mittelwert dann auf 39 Millionstel Gramm mit im Laufe des Jahres weiter sinkender Tendenz. 

Zum Thema