Mannheim

Wissenschaft Mannheimer Doktorand erhält Förderpreis

Besondere Bedeutung für Industrie

Archivartikel

Große Ehrung für den Jungwissenschaftler Maximilian Merath. Der 29-Jährige ist einer von acht Nachwuchswissenschaftlern aus Baden-Württemberg, denen der mit 5000 Euro dotierte Förderpreis des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall verliehen wurde. Merath erhielt die Auszeichnung für seine an der Universität Mannheim verfasste Dissertation. Die Doktorarbeit befasst sich mit den Risiken in Lieferketten, die für Unternehmen substanzielle Herausforderungen sind. Dabei stellt die Dissertation insbesondere die Bedeutung des reaktiven Risikomanagements heraus.

Appell an die Politik

Mit dem Förderpreis würdigt Südwestmetall Dissertationen des wissenschaftlichen Nachwuchses mit besonderer Bedeutung für die industrielle Arbeitswelt und deren sozialpolitischen Rahmenbedingungen. Der Südwestmetall-Vorsitzende Stefan Wolf lobt die große thematische Bandbreite der diesjährigen prämierten Dissertationen. In Richtung Landesregierung fordert er eine stärkere Unterstützung der Hochschulen bei der Digitalisierung ein: „Aufgrund der Pandemie ist das Sommersemester als digitales Semester angeboten worden. Auch das laufende Semester wird überwiegend digital stattfinden. Die Erfahrungen müssen genutzt werden, um auf dem Weg zu einem ‚Campus 4.0‘ voranzukommen.“ 

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