Mannheim

„Wir wollen helfen“ Adventsbasar im Theresienkrankenhaus zugunsten der „MM“-Aktion / Foyer als Waffelbäckerei und viel Marmelade

Besonderer Duft und ungewöhnliche Sorten

Was für ein verführerischer Duft! Wie in einer Waffenbäckerei haben sich am Mittwoch viele Besucher, Patienten und Mitarbeiter des Theresienkrankenhauses gefühlt. Denn frische Waffeln gehören dazu zum Adventsbasar, den die Klinik zum sechsten Mal zugunsten der „MM“-Aktion „Wir wollen helfen“ sowie des Frauen- und Kinderschutzhauses Heckertstift ausgerichtet hat.

Petra Griesbaum und Angelika Herr, früher am Theresienkrankenhaus tätig und nun Krankenschwestern an der St. Hedwig-Klinik, rühren immer wieder den Teig um und backen die Waffeln. Wie sie engagieren sich viele derzeitige und ehemalige Mitarbeiter für den Adventsbasar – an der Spitze Gabriele Holzschuh, die ehemalige Pflegedirektorin.

Obwohl schon seit Frühjahr 2018 im Ruhestand, hat sie die Veranstaltung erneut organisiert. „Ich habe gedacht: Ich mache es noch mal, die Leute hier sind doch alle so beschäftigt, und mir macht es Spaß“, so Holzschuh, „und ich helfe gerne!“

Kiwi vom Niederrhein

Und sie hilft nicht nur an diesem Tag, sondern Wochen vorher. Genau 358 Gläser Marmelade hat sie eingekocht, um sie für den guten Zweck zu verkaufen. Darunter sind auch ungewöhnliche Sorten, etwa Pink Grapefruit, Rhabarber, Hokkaido-Mandarine oder Himbeere mit Eierlikör. Mit weiteren 200 Gläsern hat Rita Schürmann den Basar für den guten Zweck bereichert, darunter etwa Granatapfelgelee oder Marmelade aus badischen Feigen, ja sogar Kiwi. „Die kommen vom Niederrhein von meiner Tante, so etwas kriegen Sie nicht überall“, hebt Schürmann hervor. Das gilt ebenso für die Duftkreationen und speziellen Seifen von „After Eight“- bis Rosenduft, die Intensivkrankenschwester Rosemarie Senk herstellt, oder die unzähligen selbst gebackenen Plätzchen und Küchlein.

Helga Weiß ist schließlich die „Herrin“ über mehr als 100 Engel – große und kleine, sitzend, musizierend, aus Gips, Ton, Metall oder Holz und alle gespendet von Mitarbeitern des Krankenhauses, damit möglichst ein großes Sortiment für den guten Zweck verkauft werden kann. Die sind ebenso begehrt wie viele Handarbeiten. „Da haben die Nachtwachen viel gemacht und dann für den Basar abgegeben, das war prima“, berichtet dankbar Schwester Oberin Walburgis.

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