Mannheim

Kultur Infos zu Sanierungen von Nationaltheater und Herschelbad

Besonderes Engagement für zwei Institutionen

Archivartikel

Beides sind sie Institutionen, die Mannheimer Stadtgeschichte geprägt haben – beide kämpfen um die öffentliche Unterstützung für ihre Sanierungsvorhaben. Während beim Neujahrsempfang im Rosengarten etliche Vereine und Institutionen die Möglichkeit nutzten, auf ihre künftigen Ziele und Projekte hinzuweisen, waren die Gespräche an den Ständen von Nationaltheater und Herschelbad von architektonischer Zukunft geprägt.

Dem Nationaltheater wurden weite Teile der Sanierungsfinanzierung zwar bereits zugesagt, wo in der Schließzeit aber Theater gespielt werden soll, ist weiterhin unklar. Eine Unsicherheit, die Mitarbeiter des Marketings ebenso wie ehrenamtliche Freundeskreis-Mitglieder mit Entschlossenheit und Leidenschaft beantworteten – und sich dabei mit dem Förderkreis „Rettet das Herschelbad!“ bequem die Hände reichen konnten. Denn „viele Menschen erinnern sich zwar noch daran, dass sie hier das Schwimmen gelernt haben, aber wenn es dann um echtes Engagement für das Gebäude geht, wird es schwierig“, wie Geschäftsführer Florian Kling klarstellt.

Dass ein Volksbad, das für jeden Schwimmer ebenso da ist, wie für Obdachlose und für Flüchtlinge, eine soziale Funktion habe, die es als Identität unbedingt zu erhalten gelte, sei „ein Wert, den wir jederzeit verteidigen werden, um zu einer Stimme zu werden, die etwas ändert“, sagte Florian Kling. Es ist eine Stimme, die sich auch und gerade in diesem Jahr umso eifriger für die Kultur der Stadt wird aussprechen müssen. mer

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