Mannheim

Bislang kein Corona-Fall in Mannheim - Polizei warnt vor Fakenews

Archivartikel

Mannheim.In der Region Mannheim hat es bislang noch keinen vermuteten oder bestätigten Fall von Coronaviren gegeben. Das teilte die Stadt mit. In einem Facebook-Post warnte die Polizei darüber hinaus vor kursierenden Falschnachrichten in sozialen Netzwerken und Messengerdiensten.

In diesen falschen Meldungen heißt es demnach, dass es einen Coronavirus-Fall im Mannheimer Diakonissenkrankenhaus gegeben hätte. Auch das Krankenhaus selbst hatte bereits in einer Pressemitteilung verlauten lassen, „dass es keinen Verdachtsfall auf Coronavirus im Diakonissenkrankenhaus zu verzeichnen gibt."

Die Polizei Mannheim schreibt auf Facebook, dass sie in einem solchen Fall eine entsprechende Warnung herausgeben würde und bittet Empfänger solcher Fakenews auf seriöse Quellen zu prüfen.

In einer Pressemitteilung erklärt die Stadt Mannheim das Vorgehen bei einem Verdachtsfall ist und wie sich Bürger vor einer Ansteckung mit der gefährlichen Krankheit schützen können: Verdachtsfälle müssen umgehend dem Gesundheitsamt gemeldet werden. Ein solcher liegt laut Robert-Koch-Institut (RKI) vor, wenn man maximal 14 Tage vor Krankheitsbeginn in einem Risikogebiet war und eine akute Infektion der unteren Atemwege hat, etwa Husten oder eine Lungenentzündung. Eine Impfung gibt es derzeit noch nicht, allerdings trägt auch eine Grippeschutzimpfung zur Vermeidung unnötiger Verdachtsfälle bei. Die Experten geben jedoch insofern Entwarnung, als dass die Krankheit in den meisten Fällen mild verläuft - oft sogar ohne Symptome. Zur Vermeidung einer Infektion wird folgendes Verhalten empfohlen:

  • Achten Sie auf eine gute persönliche Hygiene, insbesondere auf regelmäßiges richtiges Händewaschen.
  • Vermeiden Sie direkten Kontakt mit Personen, die an Atemwegserkrankungen leiden.
  • Husten und nießen Sie in ein Taschentuch oder in die Ellenbeuge.
  • Falls Sie Fieber, Husten oder Atemschwierigkeiten haben, gehen Sie zum Arzt – dies gilt insbesondere, nach Aufenthalt in den Ausbruchsgebieten oder engem Kontakt mit einer Person aus dem Ausbruchsgebiet.
Zum Thema