Mannheim

Kirche Sternsinger segnen das neue Jahr diesmal anders

Blätter, Briefe und Gebete als Ersatz

Archivartikel

Mannheim.Die Frohe Botschaft – nie wichtiger als in Krisenzeiten. Daher soll auch in den Mannheimer katholischen Kirchengemeinden die 63. Aktion Dreikönigssingen in Corona-Zeiten nicht ausfallen. Sie wird in diesem Jahr allerdings unter deutlich veränderten Bedingungen stattfinden: sicher, kontaktlos und ohne Gefährdung der Segensbringer oder -empfänger, wie die katholische Kirche mitteilt.

Seit Oktober des vergangenen Jahres laufen dafür mancherorts bereits die Planungen, und unter dem Motto der aktuellen Aktion „#hellerdennje“ gebe es viele Ideen, so die katholische Kirche Mannheim.

Eine von ihnen wurde in der Kirchengemeinde Mannheim-Süd umgesetzt: Dort gibt es „Segensbriefe“ per Post. Auch so genannte Segens-„Haltestellen“ wird es in oder an Kirchen geben, ebenso wie den Segen „to go“ von der Wäscheleine. Genaue Informationen zur Ausgabe halten die Kirchengemeinden vor Ort bereit.

Vielfältige Aktionen

Zum Segen gibt es mal musikalische Grüße in Form von Liedblättern, mal Gebete für Zuhause oder auch etwas Weihrauch, aber in jedem Fall Informationen zur diesjährigen Aktion und alles Wissenswerte rund um Spendenmöglichkeiten.

Denn die Sternsinger in den Pfarreien haben – auch wenn sie nicht von Haus zu Haus ziehen werden – eine Mission: Sie verteilen den Segenswunsch „Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus“ nicht nur, sondern wollen durch die dabei gesammelten Spenden Hoffnung für viele Kinder der Welt bringen.

Auch auf den Sternsinger-Danketag will man nicht verzichten. Er findet am 16. Januar allerdings virtuell statt.

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