Mannheim

Feuer im 21. Stock

Brand in Hochhaus an der Neckarpromenade

Archivartikel

Mannheim.Eine Wohnung im 21. Stock in einem der Hochhäuser der Neckarbebauung Nord ist kurz nach dem Jahreswechsel in Brand geraten. Wie die Polizei mitteilte, hatten mehrere Bewohner eine starke Rauchentwicklung gemeldet. Die alarmierten Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr evakuierten daraufhin knapp 30 Bewohner aus dem betroffenen Stockwerk und darüber. Laut Einsatzbericht der Feuerwehr konnten die Flammen schnell unter Kontrolle und das Feuer kurz darauf gelöscht werden. Der Bewohner, in dessen Wohnung der Brand ausbrach, war nicht anzutreffen.

Die Ursache des Brandes ist bislang unklar, ebenso der entstandene Schaden. Die Polizei Mannheim ging aber zunächst nicht von einem Feuerwerkskörper als Ursache aus.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde eine Person aufgrund eingeatmeten Rauchgases leicht verletzt und vor Ort von den Rettungskräften behandelt. Nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr, die eine gründliche Überprüfung des Stockwerks vornimmt, können die Bewohner wieder in ihre Wohnung. 

 

Erste Bilanz der Polizeipräsidien zur Silvesternacht

Die Silvesternacht mit coronabedingter Ausgangssperre und Feuerwerksverbot ist für die Polizei und die Rettungskräfte in Mannheim außergewöhnlich ruhig verlaufen (Stand: 2.30 Uhr). „Großes Lob an die Bevölkerung“, sagte der Erste Bürgermeister Christian Specht, der in der Nacht den Einsatzkräften des Kommunalen Ordnungsdienstes und in der Integrierten Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst Neujahrsbrezeln vorbeibrachte.

Die Polizei war auch sehr zufrieden. Sie hatte zunächst an mehreren Ausfallstraßen Kontrollstellen eingerichtet, diese aber nach kurzer Zeit wieder abgebaut, weil so wenig Verkehr war. Ab 23 Uhr besetzten die Beamten aber zahlreiche Plätze und Straßenkreuzungen in der Innenstadt und zeigten mit Streifenwagen aller Reviere in den Vororten Präsenz. Dabei wurde das Polizeipräsidium Mannheim von der Bereitschaftspolizei unterstützt. Für die Feuerwehr die vorsorglich mit 60 Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehr verstärkt war, blieb es eine völlig untypische Silvesternacht. Durch Feuerwerk ausgelöst gab es nur einen einzigen Sofabrand in der Untermühlaustraße.

Stark gefordert war auch der Rettungsdienst. Allein in der ersten Stunde des neuen Jahres ging in der Leitstelle ein Viertel des Anrufvolumens vom gesamten Vortag ein. Hier bewährte sich, dass kurzfristig doch drei Rettungswagen mehr als in einer normalen Nacht unterwegs sein konnten. (pwr)

Am Freitagmorgen war die Polizei für eine erste Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Das Polizeipräsidium Rheinpfalz zieht nach dem Jahreswechsel eine positive Silvesterbilanz. Zwar waren nach Auskunft der Behörde  eutlich mehr Polizeikräfte als sonst in Silvesternächten im Einsatz , insbesondere in den Städten Ludwigshafen, Frankenthal und Speyer sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis, wo nächtliche Ausgangsbeschränkungen gelten. Es kam jedoch in der Nacht zu keinen besonderen Vorkommnissen. Der Großteil der Bevölkerung hielt sich an die geltenden Corona-Beschränkungen, teilte doe Polizei am Freitagmorgen mit. Im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums kam es demnach nach ersten Auswertungen zufolge zu insgesamt sieben Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, die im Zusammenhang mit den Silvesterfeierlichkeiten stehen. Zwei Strafanzeigen wurden wegen Körperverletzungsdelikten entgegengenommen. In zwei Fällen ermittelt die Polizei gegen jugendliche Tatverdächtige. (afs)

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