Mannheim

Gartenschau Militär-Lager wird teilweise abgerissen

Buga sucht Planer-Ideen für U-Halle

Archivartikel

Der teilweise Abriss beginnt demnächst, aber schon vorher machen sich fünf von der Bundesgartenschau-Gesellschaft beauftragte Planungsbüros Gedanken, wie die sogenannte U-Halle, die zentrale ehemalige Militär-Lagerhalle auf dem Spinelli-Gelände, für die Gartenschau im Sommer 2023 und darüber hinaus genutzt werden könnte. Wie Buga-Sprecherin Tanja Binder jetzt mitteilte, habe bereits in der vergangenen Woche unter dem Vorsitz von Reiner Nagel, Vorsitzenden der Bundesstiftung Baukultur, ein sogenanntes „Auftaktkolloquium zur architektonischen Qualifizierung der U-Halle auf dem Spinelli-Gelände“ stattgefunden. Ohne die Namen zu nennen, teilte Binder mit, man habe „in diesem Metier erfahrene Planungsbüros beauftragt“, bis zum September ein „zweiphasiges Nutzungskonzept“ vorzulegen.

„Heute das Morgen mitdenken“

Das Motto dabei laute „schon heute das Morgen mitdenken“, denn die Halle spiele bei der Austragung der Bundesgartenschau 2023 eine besondere Rolle: Hier soll an zentraler Stelle auf dem Spinelli-Gelände eine „vielschichtige Hallenarchitektur entstehen, in der die Leitthemen der Buga erlebbar gemacht werden“. Darüber hinaus könnte das Gebäude mit rund 20 000 Quadratmetern Grundfläche auch nach der Gartenschau „einen räumlichen Schwerpunkt im Grünzug Nordost bilden“, so Binder.

Die Halle soll deswegen gleich mehrfach als „ikonenhafte, nachhaltige und klimaoptimierte Landmarke“ für die Gartenschau in drei Jahren und dann für die Zeit danach umgebaut werden. lang

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