Mannheim

Reaktionen Partei unzufrieden mit Erklärung Eisenhauers

CDU fordert Transparenz

Archivartikel

Die CDU-Gemeinderatsfraktion kritisiert den SPD-Fraktionsvorsitzenden Ralf Eisenhauer nach seiner Stellungnahme am Dienstag im Gemeinderat. „Was der SPD-Chef im Gemeinderat gesagt hat, war eine Nicht-Erklärung. Damit kann sich die Öffentlichkeit nicht zufrieden geben bei jemandem, der mit seinem Verhalten die Integrität der städtischen Wohnungsbaugesellschaft in Frage stellt und dem Ansehen der Mannheimer Kommunalpolitik damit Schaden zufügt“, erklärten die CDU-Stadträte Katharina Funck und Thomas Hornung.

Er müsse für maximale Transparenz sorgen und die schwerwiegenden Vorwürfe entkräften, er habe als Fraktionsvorsitzender und als Mitarbeiter der GBG-Tochtergesellschaft MWSP mit der Anmietung eines zum Verkauf gedachten Hauses einen Vorteil bekommen, so die CDU. Die Unschuldsvermutung dürfe nicht nur eine Vermutung bleiben. „Der Öffentlichkeit und nicht nur hinter verschlossenen Türen den Gemeinderatsfraktionen gegenüber muss Ralf Eisenhauer alles auf den Tisch legen, was mit seiner Anmietung eines Hauses und einer Wohnung von der GBG zu tun hat“, fordert die CDU.

Deren Nachwuchsorganisation, die Junge Union, ergänzt: „Wir fordern, dass Herr Eisenhauer Licht ins Dunkle bringt. Solange dieser Sachverhalt nicht restlos aufgeklärt ist, darf Herr Eisenhauer am 3. November nicht zum Baubürgermeister gewählt werden!“, sagte der JU-Kreisvorsitzende Lennart Christ. 

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