Mannheim

Tagung IT-Experten diskutieren über künstliche Intelligenz

Chat-Bots und Roboter

Chat-Bots, intelligente Agenten, Sprachsteuerung und teilautonome Roboter – darüber wollen sich IT-Experten aus Wissenschaft, Praxis und Studium auf der Tagung zur künstlichen Intelligenz austauschen. Am Dienstag, 16. April, findet die Tagung zum siebten Mal unter dem Titel „New Faces: Usability and User Experience (UUX) und künstliche Intelligenz“ an der Universität Mannheim statt.

Veranstalter der Tagung ist das Institut für Mittelstandsforschung (ifm) der Universität Mannheim, in Kooperation mit dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Usability und mit dem Verein Usability in Germany (UIG). Hauptziel der Tagung ist es, die Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen zu stärken und diese im Bereich Digitalisierung zukunftsfähig aufzustellen.

Usability, zu Deutsch Anwendungsfreundlichkeit und User Experience (positives Anwendungserlebnis) sind in Zeiten der Digitalisierung nicht mehr wegzudenken und entscheiden oft über die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Deshalb stehen die Themen künstliche Intelligenz (KI) und ihre Auswirkungen auch auf das UUX im Fokus.

Neues Berufsfeld

Das erste Themenfeld widmet sich intelligenten Schnittstellen (Interfaces), die in Kontakt mit Menschen treten. Die Interfaces kommen etwa beim autonomen Fahren zum Einsatz und werfen ethische Fragen auf: Was soll, was kann KI dürfen oder sogar müssen?

Im zweiten Themengebiet drehen sich die Vorträge von Referenten vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT)und dem Fraunhofer Institut um Chat-Bots und sozialen Interaktionen zwischen Mensch und Roboter. Im letzten Themenblock geht es um das neue Berufsfeld des „Digital Designer“, dem eine zentrale Rolle bei der Entwicklung für Digitalisierung in Unternehmen zugeschrieben wird.

Professor Michael Woywode, Direktor des ifm, fasst die Ziele der Tagung so zusammen: „Wir wollen drei Fragen diskutieren: welche UUX-Besonderheiten diese neuen Interfaces aufweisen, welche Best Practices man im Feld identifizieren kann und wie man als Mittelständler bei der Konzeption und Entwicklung vorgehen kann.“ Die Veranstalter erwarten wie jedes Jahr zwischen 150 und 250 Besucher aus Wissenschaft, Praxis und Studium.

Info: Mehr unter www.usability-in-germany.de