Mannheim

Partnerstädte Mannheim ermöglicht Unterstützung

Corona-Hilfe für Chisinau und Hebron

Archivartikel

Durch Fördergeld von Bund und Land hilft Mannheim seinen Partnerstädten Chisinau in Moldawien und Hebron im Palästinensergebiet im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Ziel der Zusammenarbeit ist der Erfahrungsaustausch zwischen den Kommunen im Umgang mit der Pandemie sowie die Verbesserung der medizinischen Ausstattung in den Partnerstädten, wie es in einer Mitteilung aus dem Rathaus heißt.

Neben der Beschaffung von Schutzmasken und Desinfektionsmittel werden virtuelle Fachaustausche zu den Themen Krisenmanagement und Verbesserung der medizinischen Versorgung organisiert. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Klinikum ist dazu geplant. Neben Chisinau wird auch dessen ukrainische Partnerstadt Czernowitz unterstützt. Alle drei Städte litten seit Beginn der Krise im besonderen Maße unter den dramatischen Folgen der Pandemie und hätten sich frühzeitig zu Hotspots der globalen Ausbreitung des Virus entwickelt, heißt es in der Mitteilung.

Für das Projekt in Chisinau und Czernowitz konnte Mannheim Fördermittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Höhe von 49 000 Euro einwerben. Die finanziellen Mittel für die Unterstützung der Stadt Hebron in Höhe von 10 000 Euro werden über die Stiftung Entwicklungszusammenarbeit des Landes Baden-Württemberg bereitgestellt. Mit Hebron pflegt Mannheim langjährige Projektpartnerschaften. „Wir möchten auch in Zeiten der Krise global Verantwortung übernehmen und Solidarität mit unseren internationalen Partnern zeigen“, so Oberbürgermeister Peter Kurz. Die Menschen in den Partnerkommunen stünden vor ähnlichen Herausforderungen wie Mannheim. Die dortigen Gesundheitssysteme seien aber schlechter auf die Krise vorbereitet. 

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