Mannheim

Countdown zum Buga-Start

Archivartikel

Noch 1000 Tage – am 14. April 2023 wird die Bundesgartenschau in Mannheim eröffnet. Das sind gerade noch zwei Jahre und neun Monate, bis sich das ehemalige Spinelli-Militärareal und der Luisenpark als Austragungsorte präsentieren werden. Ein kleiner Blick hinter die Kulissen der Gartenschau. Von Thorsten Langscheid (Text), Christoph Blüthner (Bilder), Tobias Dolch (Layout) und Lisa Pauli (Grafik)

Am 14. April 2023 wird die Bundesgartenschau eröffnet. Und zwar mit Ausstellungshallen, Gastronomiebetrieben, spektakulären Pflanz-Inszenierungen sowie einer Seilbahn, die Austragungsorte Spinelli- und Luisenpark über Feudenheimer Au und Neckar hinweg verbinden wird.

Wie es auf dem zukünftigen Gartenschau-Gelände weitergeht, das will die Buga-GmbH kommende Woche im Detail bekanntgeben. Klar ist, dass rund um den ehemaligen Güterbahnhof (sogenannte „U-Halle“) auf dem Spinelli-Gelände „die Musik spielt“: Wo heute alte Gleisanlagen wild überwuchert sind, wird es Blumenschauen, Gastronomie, Wasserspiele und eine große Hauptbühne geben.

Doch nicht nur der weite Landschaftspark Spinelli, auch der Luisenpark, schon 1975 Ausstellungsort, wird Teil der Bundesgartenschau 2023 werden. Auch hier stehen Veränderungen und Erneuerungen an, etwa der Bau einer Seilbahnstation sowie Renovierungen und Sanierungen in der „Neuen Mitte“ des Parks.

Um die Gartenschau und den zugehörigen Grünzug Nordost wurde viel gestritten. So zum Beispiel um den dort geplanten Radschnellweg, gegen den Bürger eine Petition eingereicht haben. Die Landesregierung muss dem Parlament nun Bericht erstatten, sobald sich in der Sache etwas tut. Bis dahin ruht der Streit.

In dieser Woche hat es zudem einen Einbruch in der „U-Halle“ mit hohem Sachschaden gegeben: Unbekannte, so die Polizei, haben eine Elektro-Anlage im Wert von 10 000 Euro gestohlen und Schmierereien, darunter auch Hakenkreuze, hinterlassen.

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