Mannheim

Stadtverwaltung 130 junge Menschen beginnen ihre Ausbildung oder ihr Studium

Den Einstieg leicht gemacht

Archivartikel

Rund 130 neue Auszubildende und Studierende haben gestern ihre Ausbildung und ihr Studium bei der Stadt Mannheim begonnen. Bürgermeister Michael Grötsch begrüßte sie im Ratssaal des Stadthauses N1. Die Stadt Mannheim gehört nach eigenen Angaben mittlerweile zu den größten Ausbildungsbetrieben der Metropolregion Rhein Neckar. Rund 2500 Ausbildungswillige hatten sich für den Einstellungsjahrgang 2018 bei der Stadt beworben.

Rund 30 verschiedene Ausbildungsberufe und Studiengänge bietet die Stadt an. Dazu gehören auch eher seltene Berufe, wie Fachangestellte für Bäderbetriebe oder die Ausbildung zum Forstwirt. Zum ersten Mal bildet die Stadt in Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg im Studiengang Bachelor of Arts, Wirtschaftsinformatik in der Fachrichtung E-Government aus. Darunter versteht man die Vereinfachung und Unterstützung von Prozessen zur Information oder Kommunikation zwischen staatlichen, kommunalen und sonstigen behördlichen Institutionen sowie zwischen diesen Institutionen und Bürgern durch den Einsatz von digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien.

Darüber hinaus bietet die Stadtverwaltung auch Ausbildungen in Teilzeit an, um jungen Eltern den Berufseinstieg zu erleichtern. Seit 2008 haben auf diese Weise jedes Jahr mehrere Mütter ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten in Teilzeit begonnen; auch im Jahr 2018 sind drei junge Mütter dabei.

Teamarbeit im Seilgarten

„Mit ihrer Ausbildungsoffensive ist die Stadt Mannheim einer der führenden Ausbildungsbetriebe in der Metropolregion Rhein-Neckar – nicht nur im Hinblick auf die Quantität, sondern vor allem auch auf die Qualität der Ausbildung“, sagte Michael Grötsch. Die Stadt biete ein facettenreiches Aufgabenspektrum. „Wir freuen uns sehr, dass wir den Bedarf an Nachwuchskräften, der vor allem aufgrund des demografischen Wandels stetig steigt, auch in diesem Jahr wieder decken können.“

Bei den Studierenden beginnen zum Beispiel acht Bachelor of Arts, Öffentliche Wirtschaft – Fachrichtung Verwaltungswirtschaft (DHBW) und sechs Bachelor of Arts, Soziale Arbeit ein duales Studium bei der Verwaltung. Nach der Ausbildung haben die städtischen Nachwuchskräfte den Angaben zufolge beste Aussichten, denn alle erfolgreichen Absolventen erhalten ein Angebot für eine mindestens befristete Beschäftigung, und bei anstehenden Stellenbesetzungen werden bei der Stadt ausgebildete Nachwuchskräfte bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt.

Für einen erleichterten Einstieg in den „Ernst des Lebens“ werden die Auszubildenden und Studierenden in dieser Woche durch ein gemeinsames Programm geführt. Dabei sollen sie sowohl den neuen Arbeitgeber als auch ihre Studien- und Ausbildungskollegen und die Stadt, in der sie fortan arbeiten werden, besser kennenlernen. In ihren ersten Tagen erwarten die Nachwuchskräfte Aktionen wie einen Stadtrundgang zum Kennenlernen der städtischen Dienststellen, ein Teamelement im Seilgarten, einen Azubi-Knigge-Kurs sowie berufsspezifische Informationen.