Mannheim

Vortrag Arisierung jüdischer Betriebe in der Region

Deportiert und ermordet

Archivartikel

Vor 80 Jahren wurden die badischen und pfälzischen Juden in das Lager Gurs in Frankreich verschleppt – darunter 2000 aus Mannheim. Aus diesem Anlass lädt der Verein Rhein-Neckar-Industriekultur zusammen mit der Abendakademie Mannheim für Dienstag, 13. Oktober, um 18 Uhr zu einem Vortrag über die „Arisierung“ von jüdischen Betrieben in den Saal der Bildungseinrichtung in U 1, 16-19 ein. Der Eintritt ist frei.

Unter dem Titel „Ausgeplündert – deportiert – ermordet“ zeigt die Veranstaltung auf, wie badische und pfälzische Jüdinnen und Juden vor ihrer Deportation systematisch ausgeplündert wurden. Viele jüdische Unternehmen hatten sich um 1900 am Industriehafen niedergelassen.

Der Verein Rhein-Neckar-Industriekultur hat zahlreiche Firmengeschichten recherchiert und ist den einschlägigen Lücken in den Unternehmenshistorien der „Ariseure“ nachgegangen. Vielfach ist auch der Lebensweg der jüdischen Besitzer nach der „Arisierung“ rekonstruierbar. Die meisten sind heute nicht mehr bekannt.

Wegen der Corona-Regelungen ist eine Anmeldung erforderlich unter: https://www.rhein-neckar-industriekultur.de/termin/ausgepluendert-deportiert-ermordet. Der Zugang ist barrierefrei.

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