Mannheim

Der Mann für Banken und Börse

Der Blick aus dem Bürofenster erlaubt keinen Zweifel. Rolf Obertreis sitzt mitten im deutschen Finanzzentrum. Gleich fünf Banktürme ragen unweit seines Büros – das er sich mit einer Journalistin und zwei Journalisten teilt – am Rande des Frankfurter Bankenviertels in die Höhe. Und nicht selten genießt er den Blick von ganz oben auf Mainhattan, etwa aus der 49. Etage des Turms der Commerzbank, wenn er dort wieder mal hört, wie es um Deutschlands Banken bestellt ist. Oder er fragt Volkswirte, wie es um die Konjunktur steht, und hört von Börsenhändlern auf dem Parkett, in welche Richtung sich die Aktienkurse wohl entwickeln.

Banken und Börse sind seit mehr als 20 Jahren das Metier für Rolf Obertreis als Wirtschaftskorrespondent für große Regionalzeitungen von Berlin über Freiburg, Ulm bis hin nach München – auch dem „Mannheimer Morgen“. Dazu gesellt sich der Blick auf die Präsidenten Mario Draghi von der Europäischen Zentralbank und Jens Weidmann von der Bundesbank und die für Sparer, Anleger, Häuslebauer und Kreditnehmer wichtigen (Leit)-Zinsen. Und die staatliche Förderbank KfW, für viele Verbraucher und Mittelständler eine wichtige Adresse, wenn es um Förderkredite geht. Auch der größte deutsche Flughafen, der Luftverkehr und die Lufthansa sind Themen, um die sich der Vater von zwei erwachsenen Töchtern regelmäßig kümmert.

Rolf Obertreis hat in Freiburg und Mainz Politik, Germanistik, Volkswirtschaft und Journalismus studiert. Bei der „Badischen Zeitung“ in Freiburg schrieb er seine ersten Zeilen, dort absolvierte er ein Volontariat, bevor er zum Evangelischen Pressedienst kam, dann zum Verbraucher-Magazin „Ökotest“ wechselte und schließlich das Korrespondentenbüro in Frankfurt eröffnete.

Reisen, Skifahren und Kino gehören zu seinen Hobbys. Mit Begeisterung steigt der 62-Jährige in seiner Freizeit aufs Rennrad, erkundet die mittelhessische Heimat und erklimmt jedes Jahr Alpenpässe.