Mannheim

Der Park in einem ganz besonderen Licht

Archivartikel

Zwischen bizarr-unwirklich und anmutig- heimelig schwankten die Gefühle der Besucher beim ersten Rundgang durch die „Winterlichter“ im Luisenpark das Farbenspiel vor. Bizarr wirkten vor allem die Baumkronen, die von LED-Leuchten angstrahlt wurden. Anmutig erschienen dagegen die pastellfarbenen Lichteffekte, die die Baumstämme anstrahlten. Die Lichtroute führt die Besucher am Haupteingang vorbei um den Heinrich-Vetter-Weg, erläutertet Parkdirektor Joachim Koeltzsch. „Die dort vorhandenen Kunstwerke waren gesetzt", stellte der Künstler der Lichtinstallationen, WoIlfgang Flammersfeld, fest. „Die mussten in das gesamte Konzept eingebunden werden.“

Ansonsten hatte der Künstler freie Hand bei der Gestaltung der Kunstwerke , die zum vierten Mal im Luisenpark zu sehen sind. Rund 800 Scheinwerfer wurden insgesamt installiert. „Etwa 500 beleuchten die eigenen Installationen“ , erklärte Flammersfeld. Interessant sind vor allem die „tanzenden Würfel“, die im Wechsel der Musik ihre Farben ändern. „Der Dornröschenwalzer von Pjotr Iljitsch Tschaikowski kommt so bis zum 25. Februar - so lange sind die Winterlichter im Luisenpark immer abends ab 18 Uhr zu sehen - zu besonderer Geltung. „Der Luisenpark erscheint so in einem wirklich ganz anderen Licht“; meinte eine Besucherin, die ganz begeistert durch den Park flanierte - trotz eines Wetters, bei dem man noch nicht einmal seinen Hund vor die Haustür jagen würde. (has)

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