Mannheim

Der Spiegel für die Zeitung

Die Redaktion des „Mannheimer Morgen“ bekommt jeden Tag um 9.30 Uhr den Spiegel vorgehalten. Verantwortlich dafür sind Andrea Raule, Julia Vogt, Philipp Ludwig und Heiko Weber. Sie arbeiten in der „Blattplanung“ und schreiben täglich einen Seiten-Spiegel. Auf diesem ist zu sehen, auf welchen Seiten in der nächsten Ausgabe Anzeigen stehen, welchen Umfang die Ausgabe hat und wie groß dann entsprechend der Platz für die redaktionelle Berichterstattung ist.

„Wir planen die Woche montags schon ,roh’ mit den Anzeigen, die langfristig gebucht sind. Große Konzerne buchen teilweise schon ein Jahr im Voraus“, sagt Philipp Ludwig. Dann wird wiederum nachmittags die Ausgabe vom übernächsten Tag mit der Redaktion besprochen. Hier sind die beiden Deskchefs, also die Planungsverantwortlichen Manfred Loimeier oder Marco Pecht zuständig. In enger Absprache mit den beiden koordinieren die jeweils wöchentlich wechselnden Blattplaner die „MM“-Ausgabe. Sie besprechen, ob eine Anzeige eventuell auf eine andere Seite geschoben werden – oder ob der Umfang der Ausgabe erweitert werden muss. Eine spannende Aufgabe, zumal manche Anzeigenkunden kurzfristig eine Werbung melden – und dann entsprechend der Seitenverlauf der Zeitung noch aktuell geändert werden muss.

Das Blattplanungsteam ist aber nicht nur für den „Mannheimer Morgen“ zuständig, sondern koordiniert auch die Seitenplanung für die Partnerzeitungen „Südhessen Morgen“, „Schwetzinger Zeitung“, „Bergsträßer Anzeiger“, „Extra zum Sonntag“ und „Bergsträßer Wochenblatt“. Stephan Eisner

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