Mannheim

Stadtarchiv Freundeskreis bittet um Spenden

„Die Filme lösen sich einfach auf“

Man nennt das Essigsäure-Syndrom: „Die Filme lösen sich durch chemische Prozesse einfach auf“, erläutert Ulrich Nieß, der Direktor des Stadtarchivs, was passieren kann, wenn man die Blechdosen alter Filmrollen nach langer Zeit mal wieder öffnet. Der Zerfallsprozess lässt sich nicht stoppen. Zudem sind für bestimmte Formate keine Abspielgeräte mehr im Umlauf. Nur wenn der analoge Bestand digitalisiert wird, kann der rund 450 Filme umfassende Schatz für künftige Generationen gerettet werden, so Nieß.

Jeden Donnerstag stellen wir daher an dieser Stelle ein besonderes Dokument aus der Mannheimer Stadtgeschichte vor. Damit unterstützt diese Zeitung die Aktion des Fördervereins „Freunde des Stadtarchivs“, der Spenden für die Digitalisierung erbittet.

Wer mindestens 50 Euro zahlt, erhält nach Abschluss der Aktion eine Broschüre zur Filmsammlung des Stadtarchivs als Dankeschön, ergänzt um eine DVD. Sofern die Spende mindestens 250 Euro beträgt, werden die Geldgeber – auf Wunsch – im Abspann eines jeden Films als Unterstützer des Digitalisierungsprojekts namentlich genannt. Eine Spendenquittung gibt es auch.

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