Mannheim

Die Reporter hinter den Kürzeln

Archivartikel

Wem kann man vertrauen, auf wen sich verlassen? Auf der persönlichen Ebene sind das (hoffentlich) Familienmitglieder, Freunde, Kollegen, Vereinskameraden, aber auch Nachbarn, die wirklich nur die Blumen gießen und nicht neugierig die Schubladen durchwühlen.

Beim Vertrauen in Institutionen und Unternehmen dürfte das Urteil gemischter ausfallen: Betrugsfälle, Manipulationen und Irreführungen haben das Vertrauen in die Wirtschaft beschädigt. Auch die Medienbranche erlebt gerade eine Vertrauenskrise: Vorwürfe wie „Lügenpresse“, „Systempresse“ oder das angebliche Verschweigen von Informationen bringen Teile der Leser und Nutzer dazu, sich von den Medien abzuwenden.

Der „MM“ will das verhindern. Jeden Tag sind Reporter dafür unterwegs in Mannheim und der Region, aber auch im Internet, um Fakten zu überprüfen und zu recherchieren. Denn Vertrauen muss man sich verdienen; daran arbeitet der „MM“ jeden Tag. Zusätzlich wollen wir unseren Lesern nun einige Mitarbeiter vorstellen, die jeden Tag mit hohem Anspruch recherchieren.

Deswegen startet in der kommenden Woche unsere Eigenanzeigen-Kampagne, in der sich „MM“-Redakteure vorstellen und schreiben, was sie teilweise bereits seit 35 Jahren motiviert, diesen Beruf auszuüben. So lernen unsere Leser etwa Reporterin Angela Boll kennen, die seit 15 Jahren Gerichtsprozesse in Mannheim umfassend und kritisch begleitet, ebenso wie Alexander Jungert, der seit zehn Jahren die Entwicklungen der lokalen Wirtschaft, etwa bei Südzucker oder GE beobachtet, und keine Bilanzpressekonferenz, ist auch dabei, wenn Angestellte auf die Straße gehen. Die „MM“-Reporter wollen für die Leser keine unentschlüsselbaren Kürzel sein, sondern leidenschaftliche Reporter, die unterwegs sind, und an die sich unsere Leser per Post oder E-Mail direkt wenden können. Denn nur wer sich kennt, kann einander vertrauen. 

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