Mannheim

Riesa Eine Stadt, die sich ihren Namen mit einer Sage erklärt

Die Sage und das Stadt-Maskottchen

Archivartikel

Eine Stadt, die sich ihren Namen mit einer Sage erklärt. Ein Braumeister, der engagiert ist. Ein bisschen Witz. Riesa zeigt sich gern von seiner kuriosen Seite. So kommt es, dass sich in den vergangenen Jahren der Riesaer Riese in die Herzen der Einwohner gewitzelt hat.

Und so geht die Geschichte: Einst kam ein Riese auf seiner Wanderschaft an das Ufer der Elbe. Er wollte den Fluss überqueren, machte aber vorher eine kurze Rast. Die Stiefel drückten, die Beine waren schwer. Er setzte sich ans Ufer, stöhnte vor Erschöpfung. Zog seine Stiefel aus. Da merkte er, woher das Drücken kam: Während seiner Wanderung hatte sich das ein oder andere Sandkörnchen im Schuhwerk versteckt. Er drehte die Stiefel um. Und der Sand floss nur so heraus. So entstand ein großer Hügel – schließlich ist das Schuhwerk eines Riesen nicht gerade klein. Auf diesem Haufen wurden die ersten Häuser von Riesa erbaut. Mit dieser Sage erklären die Riesaer den Namen ihrer Stadt.

Und jetzt kommt der Brauer ins Spiel: Gunter Spies. Als er nach Riesa kam und in einem Gasthaus als Braumeister anfing, sollte er zum ersten Mal das Riesenkostüm tragen. Seitdem verkörpert er das Stadt-Maskottchen. Eine Statue gibt es jetzt auch – eigens für den Riesen. Im Mai enthüllt und vergangene Woche – zum 900. Jubiläum der Stadt – eingeweiht. 

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